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        <name>TerraristikShop.net</name>
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    <updated>2026-04-28T20:25:29+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Was fressen Heuschrecken?</title>
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                                            Die richtige Ernahrung von Heuschrecken ist ein leidiges Thema. Hier ein paar Antworten zur richtigen Haltung und Ernährung von Wander- und Wüstenheuschrecken.
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                 Hallo Terrarianer, wir bekommen die Frage wie man die Heuschrecken am Besten ernährt bzw. füttert recht oft gestellt, deswegen hier nun ein ausführliche Antwort (beantwortet vom Inhaber der Reptile Food Handels &amp;amp; Zucht GmbH, Christian Keller – kompetenter geht wohl kaum).&amp;nbsp;  &quot;Hallo liebe Terraristikfreunde, gerne gebe ich Tipps &amp;amp; Tricks im Umgang und der Haltung von Wander &amp;amp; Wüstenheuschrecken aus unserer Heuschreckenzucht. Wir möchten, dass Sie mit unseren Heuschrecken zufrieden sind und qualitativ hochwertige Futterinsekten an Ihre Reptilien verfüttern können. 
 &amp;nbsp; 
   In unserer Heuschreckenzucht legen wir grossen Wert auf Hygiene und einwandfreie hochwertige Futtermittel, biologisch angebaut und optimal auf die Bedürfnisse der Heuschrecken abgestimmt. Grundsätzlich lässt sich die Fütterung der Heuschrecke in 2 Bereiche gliedern. 
 &amp;nbsp; 
 Zum einen den feuchten Teil der Nahrung, wie z.B Gräser &amp;amp; verschiedene grüne Getreidesorten, die sich im Keimstadium befinden. Über diese grünen Futterpflanzen deckt die Heuschrecke ihren gesamten Flüssigkeitsbedarf. Zum anderen das  Trockenfutter dessen Hauptbestandteil unter anderem Kleie ist (in Lebensmittelqualität!). Geben Sie den Heuschrecken auf   KEINEN Fall Salat oder Obst aus dem Supermarkt  . Wir haben verschiedene Versuche gemacht, im schlimmsten Fall waren nachdem Verzehr eines Salatkopfes alle 1.000 Versuchsheuschrecken nach nur einer halben Stunde verendet (vergiftet durch die Rückstände von Spritzmitteln auf dem Salat)! Die Heuschrecke ist das empfindlichste Insekt unter den Futterinsekten im Hinblick auf Ernährung, Zucht und Haltung. Doch beim richtigen Handling &amp;amp; Fütterung der Heuschrecke ist sie ein hochwertiger, proteinreicher Snack für viele Reptilien und Kleinsäuger. 
 &amp;nbsp; 
   Doch nun zum eigentlich Umgang mit den Heuschrecken . Sie erhalten die Heuschrecken in verschiedenen Verpackungseinheiten. Die Behältnisse in denen die Heuschrecken zu Ihnen geschickt werden (egal ob Karton oder Dose) sind lediglich Transportverpackungen und sind NICHT für die dauerhafte Haltung geeignet. Bringen Sie die Heuschrecken bitte in größeren Behältern unter, in denen Sie auch die Möglichkeit haben sich einigermaßen zu bewegen. Eierkartons sind als Vergrößerung der Lauffläche wunderbar geeignet. Als Behälter eignen sich alle Arten von Plastik oder Kunststoffboxen oder kleine Terrarien. Auch Kricket Keeper oder Faunaboxen erfüllen diesen Zweck recht gut. Wenn Sie die Heuschrecken kurz in den Kühlschrank stellen verlangsamen diese ihre Aktivität und können so recht einfach in ihr neues Zuhause „geschüttet“ werden.   Nun zu einem wichtigen Punkt: Was fressen die Heuschrecken bzw wie soll ich die Heuschrecken ernähren?   Da hier extrem viel falsch gemacht wurde, haben wir uns dazu entschlossen, spezielles Futter für die Heuschrecken anzubieten. Dieses Futter ist speziell auf die Bedürfnisse der Heuschrecken abgestimmt und wird auch von uns in der Heuschreckenzucht verwendet. Somit muss keine Futterumstellung der Heuschrecken statt finden, die von uns gezüchtete Heuschrecke ist also schon an das Futter gewöhnt (Futterumstellungen sind bei Tieren allgemein immer etwas heikel). Unser Futterprogramm ist unterteilt in Feuchtfutter für Heuschrecken und Trockenfutter für Heuschrecken. 
 Beide Sorten sind hier im Terraristikshop erhältlich.&quot; 
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                            <updated>2026-02-06T10:20:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Heimchen - Versorgung, Haltung, Futter und Verfütterung</title>
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                                            Alles rund um Heimchen als Futtertiere für die Terraristik. Viele nützliche Tipps und Tricks zur Versorgung und Haltung von Heimchen. Wie können die Heimchen am besten gefüttert werden und das wichtigste, wie werden Heimchen eigentlich an Reptilien verfüttert und was sollte ma...
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                 &amp;nbsp; 
    Sie haben Heimchen als Futtertiere gekauft und stellen sich jetzt folgende Fragen:   
 
  Was fressen denn Heimchen eigentlich? Bzw. mit welchem Futter ernähre ich denn meine Heimchen am Besten?  
  Wie und worin halte ich meine Heimchen bis ich sie verfüttere?  
  Wie verfüttere ich meine Heimchen am Besten und was sollte ich beachten?  
 
 Wir arbeiten sehr eng mit unseren Futtertinsekten-züchtern zusammen und möchten das Wissen der Profis sowie Tipps &amp;amp; Tricks gerne an unsere Kunden weitergeben. Wir gehen im folgenden deatilliert auf die o.g Fragestellungen ein. 
   Was fressen Heimchen? Ernährungstipps für gesunde Futterinsekten   
 Heimchen sind Allesfresser und haben in der Natur eine beeindruckende Anpassungsfähigkeit. Egal ob Aas, pflanzliche Nahrung oder sogar andere Insekten – Heimchen nutzen jede Gelegenheit, um ihren Nährstoffbedarf zu decken. Doch wenn Heimchen als Futtertiere für Deine Reptilien dienen, ist es wichtig, sie optimal zu ernähren, denn letztlich entscheidet die Qualität der Heimchennahrung über die Gesundheit Deiner Reptilien. Erfahre hier, wie Du Deine Heimchen artgerecht fütterst und welche Produkte Dir dabei helfen können. 
 
  1. Warum die Ernährung von Heimchen wichtig ist  
 In der freien Wildbahn nehmen Heimchen eine Vielzahl von Nährstoffen auf. Als Futtertiere in der Terraristik werden sie jedoch oft in kleinen Transportboxen gehalten, die nicht auf eine langfristige Haltung und Ernährung ausgelegt sind. Nach einigen Tagen in diesen Dosen sind die Heimchen oft nur noch leere Chitinhüllen ohne nennenswerten Nährwert. 
  Tipp:  Eine abwechslungsreiche und hochwertige Ernährung macht Heimchen zu besonders wertvollen Futterinsekten für Deine Reptilien. Alles, was Du den Heimchen fütterst, gelangt letztendlich auch zu Deinen Tieren. 
 
  2. Die ideale Ernährung für Heimchen  
 Damit Heimchen gesund und nährstoffreich bleiben, solltest Du sie mit einer Mischung aus frischem Obst, Gemüse und speziellem Futter für Futterinsekten versorgen. Hier eine Übersicht, was Heimchen fressen dürfen: 
 
  Spezielles Heimchen- und Grillenfutter : Die Züchtermischung bzw  Spezialfutter für Heimchen &amp;amp; Grillen  ist eine ideale Grundlage, um Heimchen mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. 
  Obst : Heimchen lieben Apfel, Birne, Banane, Kiwi, Weintrauben, Erdbeeren und mehr. Achte darauf, Zitrusfrüchte zu vermeiden, da diese für Heimchen ungeeignet sind. 
  Gemüse : Karotten, Gurken, Salat, Tomaten und anderes frisches Gemüse sind perfekt geeignet. 
  Tierische Proteine : Ab und zu kannst Du Heimchen mit   Supervit   Flakes   Zierfischfutter   oder kleinen Mengen Hunde- oder Katzenfutter versorgen. Dies deckt ihren Proteinbedarf und wird sehr gerne gefressen. 
  Getreide Produkte : eigenen sich ebenfalls für die Ernährung von Heimchen und sollten die Grundlage darstellen. Im speziellen Heimchen und Grillenfutter stellen sie die Grundlage der Mischung und werden mit Vitaminen und Mineralien angereichert. Es sind sepzielle Mischungen und für die Zucht von Heimchen und Grillen entwickelt worden. Es ist KEIN Hühnerfutter wie manche denken, denn das enthält zu meist Antiobiotika und andere unerwünschte Zusätze. Die von uns verkauften Heimchen und Grillen sind ohne Zugabe von Medikamenten gezüchtet worden. Kleie und Haferflocken können 
  Kleie und Haferflocken:  sind hervorragend als Bodengrund geieigent und dienen gleichzeitig als Futter 
 
 
  3. Flüssigkeitsversorgung von Heimchen  
 Heimchen benötigen ausreichend Feuchtigkeit, die sie in der Regel aus frischem Obst und Gemüse beziehen. Um den Flüssigkeitsbedarf zusätzlich zu decken, kannst Du spezielle Wassergels verwenden: 
 
    Hobby   Aqua   Pearls   : Diese Perlen sind eine praktische Lösung, um den Heimchen sauberes Wasser zu bieten, ohne dass sie ertrinken können. In 2 Varianten erhältlich, angereichert mit Vitamin D3 oder Calcium sind sie super geeigent um bereits bei der Versorgung der Heimchen &quot;good Loading&quot; zu gewährleisten. 
    Lucky   Reptile   Aqua   Crystal   Gel   : Eine weitere Alternative, um Heimchen sicher und effizient mit Flüssigkeit zu versorgen. 
    Dragon   Aqua   Gel   Granulat   : Ideal zum Selbermischen und perfekt an die Bedürfnisse Deiner Heimchen anpassbar. 
 
  Hinweis:  Entferne nicht gefressenes Obst und Gemüse nach 1-2 Stunden aus der Heimchenbox, um Schimmelbildung und Hygieneprobleme zu vermeiden. 
 
  4. Qualität geht vor: Pestizidfreies Obst und Gemüse  
 Die Qualität des Obstes und Gemüses, das Du Deinen Heimchen fütterst, ist entscheidend. Achte darauf, pestizidfreie Produkte zu verwenden, da Pestizide Deinen Futterinsekten und letztlich auch Deinen Reptilien schaden können. 
  Praxistipp:  Möchtest Du sicherstellen, dass Dein Obst und Gemüse frei von Pestiziden ist? Führe den sogenannten „Heuschrecken-Test“ durch: 
 
 Füttere ein Stück Salat oder Gemüse zunächst an  Heuschrecken , die besonders empfindlich auf Schadstoffe reagieren. 
 Beobachte die Insekten für etwa 30 Minuten. Bleiben sie gesund und aktiv, ist das Futter unbedenklich. Zeigen sie jedoch Vergiftungsanzeichen, solltest Du dieses Gemüse entsorgen und keines Falls die Futterinsekten verfüttern. 
 
 
  5. Die Bedeutung von Ergänzungsfuttermitteln  
 Neben frischem Futter profitieren Heimchen von hochwertigen Ergänzungsfuttermitteln, die sie mit zusätzlichen Mineralien und Vitaminen versorgen. Produkte wie das   Nekton   Grillenfutter   für   Futterinsekten   bieten eine umfassende Versorgung und sorgen für gesunde, nährstoffreiche Futterinsekten. 
 Vor der Verfütterung an Deine Reptilien kannst Du Heimchen außerdem mit einem hochwertigen  Vitamin- oder Mineralstoffpräparat  bestäuben. Alternativ kannst Du das Pulver auch auf ein kleines Stück Obst oder Gemüse streuen und den Heimchen kurz vor der Verfütterung geben. 
 
  6. Fazit: So ernährst Du Heimchen optimal  
 Eine abwechslungsreiche Ernährung aus frischem Obst, Gemüse und speziellem Futter sorgt dafür, dass Deine Heimchen gesund und vital bleiben. Verwende hochwertige Produkte wie das  Nekton   Grillenfutter   für   Futterinsekten ,  Hobby   Aqua   Pearls  oder  Supervit   Flakes   Zierfischfutter , um die Nährstoff- und Flüssigkeitsversorgung optimal zu gestalten. Deine Reptilien profitieren direkt von der Qualität der Futterinsekten, und Du sicherst so die Gesundheit Deiner Tiere. 
 &amp;nbsp; 
   Wie halte ich Heimchen richtig? Tipps und Tricks für eine optimale Haltung von Futterinsekten   
 Die richtige Haltung von Heimchen und anderen  Futterinsekten  ist entscheidend, um die Gesundheit Deiner Reptilien zu fördern. Heimchen sollten nicht nur als Nahrung, sondern auch als wertvolle Nährstoffquelle betrachtet werden. In diesem Beitrag erfährst Du, wie Du Deine Heimchen optimal unterbringst und pflegst, um sie frisch und nährstoffreich zu halten. Wir stellen Dir außerdem nützliche Produkte vor, die die Haltung und Pflege deutlich erleichtern. 
 
  1. Der richtige Behälter für Heimchen  
 Heimchen sollten nach dem Kauf aus ihren kleinen Transportdosen ( daher der Begriff  Heimchendose ) in größere Behälter umgesetzt werden. Die Verkaufsdosen sind lediglich für den Transport gedacht und nicht für eine dauerhafte Haltung geeignet. 
  Geeignete Behälter für Heimchen:  
 
 Glattwandige Kunststoffboxen oder Plastikwannen 
 Kleine Terrarien oder spezielle  Faunaboxen  
 Speziell entwickelte Futterinsekten-Behälter wie der  C ricket   Keeper   von   Lucky   Reptile   oder der   Cricket   Pen   von   Exo   Terra   (in zwei Größen erhältlich) 
 
 Diese speziellen Boxen sind mit praktischen Röhren ausgestattet, die ein einfaches Entnehmen der Heimchen ermöglichen – ideal für stressfreies Handling. 
  Tipp:  Die Behälter sollten möglichst glattwandig sein, damit die Heimchen nicht herausklettern können. 
 
  2. Die richtige Einrichtung für Heimchen  
 Damit sich Deine Heimchen wohlfühlen, ist eine funktionale Einrichtung wichtig.  Eierkartons  sind hierfür ideal, da sie nicht nur die Lauffläche vergrößern, sondern auch zahlreiche Versteckmöglichkeiten bieten. Verschmutzte Eierkartons solltest Du regelmäßig austauschen, um die Hygiene zu gewährleisten. 
  Weitere Tipps zur Einrichtung:  
 
 Verwende   Kleie  als Bodengrund , da diese sowohl hygienisch als auch kostengünstig ist und leicht und schnell ausgetauscht werden kann und gleichzeitig als Futter dient. 
 Stelle eine kleine flache Schale mit speziellem   Heimchen- und Grillenfutter   bereit, damit die Heimchen ausreichend Nährstoffe erhalten. 
 Für die Flüssigkeitsversorgung eignen sich Obst- und Gemüsestücke wie Karotten oder Äpfel. Entferne das Feuchtfutter nach 2-3 Stunden, um Schimmelbildung zu vermeiden. 
 
 
  3. Heimchen Temperatur und Beleuchtung    
 Heimchen benötigen weder eine Beleuchtung noch eine Heizung, wenn sie nicht gezüchtet werden sollen. Eine Haltungstemperatur von  18 bis 24 °C  ist optimal. Möchtest Du kleine oder mittlere Heimchen großziehen, kannst Du sie auch bei etwas höheren Temperaturen halten. 
  Energiespar-Tipp:  Nutze die Abwärme anderer Geräte, wie zum Beispiel die  Beleuchtung Deines Terrariums , um die Heimchenbox leicht zu erwärmen. Ein idealer Platz für die Heimchenbox ist oberhalb der Terrarienbeleuchtung. Auch Heizräume eignen sich gut für die Haltung von Heimchen. 
 
  4. Hygiene ist das A und O  
 Eine saubere Umgebung ist entscheidend, um die Gesundheit der Heimchen und Deiner Reptilien zu gewährleisten. Reinige den Behälter mindestens einmal pro Woche gründlich und tausche den Bodengrund regelmäßig aus. Um die Reinigung möglichst einfach zu gestalten, empfiehlt es sich, zwei Behälter zu verwenden: Während der eine gereinigt wird, kannst Du die Heimchen in den anderen umsetzen. 
  Tipp für stressfreies Umsetzen:  Stelle die Heimchenbox etwa eine Stunde vor dem Umsetzen an einen kühlen Ort (12-16 °C). Die Heimchen werden dadurch träge und lassen sich leichter handhaben. Für die ersten Umsetzungsversuche empfiehlt es sich, dies in einem geschlossenen Bereich wie dem Garten, auf dem Balkon oder in der Badewanne durchzuführen. 
 
  5. Was tun, wenn Heimchen entkommen?  
 Trotz aller Vorsicht kann es passieren, dass Heimchen entwischen. In solchen Fällen sind spezielle Klebefallen für Futterinsekten wie der   Bugs   Stop   von   Lucky   Reptile   oder die   Heimchen   - und   Schabenfalle   von   Dragon  eine praktische Lösung. Diese Fallen helfen Dir, entkommene Insekten schnell und effektiv einzufangen. 
 
 &amp;nbsp; 
  7. Fazit: So hältst Du Heimchen stressfrei und hygienisch  
 Die richtige Haltung von Heimchen sorgt nicht nur für gesunde Futterinsekten, sondern auch für gesunde und vitale Reptilien. Mit geeigneten Behältern wie dem  Kricket   Keeper  oder dem  Cricket   Pen , praktischen Tools wie dem  Hobby   Cricket   Vitamizer  und hochwertigen Nährstoffpräparaten wie  NEKTON   Vitamin   und   Mineralstoff  kannst Du Deine Futterinsekten optimal versorgen. 
 Halte Dich an die oben genannten Tipps, um die Haltung Deiner Heimchen stressfrei, hygienisch und effizient zu gestalten. 
    
   Wie verfüttere ich Heimchen richtig? Tipps für eine nährstoffreiche und stressfreie Fütterung Deiner Reptilien   
 Die richtige Fütterung von Heimchen und anderen Futterinsekten ist entscheidend für die Gesundheit und Vitalität Deiner Reptilien. In diesem Beitrag erfährst Du alles, was Du über die Vorbereitung, das Bestäuben und das Verfüttern von Futterinsekten wissen musst. Zudem stellen wir Dir nützliche Produkte vor, die Dir die Fütterung erleichtern und Deine Tiere optimal versorgen. 
 
  1. Die richtige Vorbereitung der Heimchen  
 Bevor Du Heimchen, Grillen oder andere Futterinsekten an Deine Reptilien verfütterst, solltest Du diese zunächst gut vorbereiten. Eine ausgewogene Ernährung der Insekten sorgt dafür, dass sie als Futter besonders nährstoffreich sind. 
 
  Füttere die Heimchen mit Obst und Gemüse:  Heimchen nehmen gerne frische Lebensmittel wie Äpfel, Karotten oder Zucchini auf. Dadurch werden sie selbst zu einer hochwertigen Nährstoffquelle für Deine Reptilien. 
  Mineralien und Vitamine zuführen:  Um die Nährstoffversorgung Deiner Tiere weiter zu optimieren, kannst Du den Futterinsekten zusätzlich hochwertige  Vitamin- und Mineralstoffpräparate  wie   NEKTON   Vitamin   und   Mineralstoff   oder die Präperate von Herpetal wie das  Herptel Complete T  anbieten. Entweder streust Du das Pulver auf ein Stück Obst, mischst es direkt in die Nahrung der Heimchen oder bestäubst die Futterinsekten direkt damti vor dem verfüttern. 
 
 
  2. Futterinsekten bestäuben – warum und wie?  
 Damit Deine Reptilien die nötigen Vitamine und Mineralstoffe erhalten, ist das Bestäuben der Futterinsekten eine bewährte Methode. Besonders einfach und effektiv gelingt dies mit dem   Hobby   Cricket     Vitamizer .  
 Der  Hobby Cricket Vitamizer  ist eine speziell entwickelte Insektenbestäuberdose, die Dir die Arbeit erleichtert. So funktioniert es: 
 
 Gib die Futterinsekten vorsichtig in die Dose. 
 Füge das gewünschte Vitamin- oder Mineralpulver hinzu, z. B.   Exoterra Calcium + Vitamin D3        
 Verschließe die Dose und schüttle sie behutsam, damit sich das Pulver gleichmäßig verteilt. 
 Überschüssiges Pulver wird durch das integrierte Sieb aufgefangen und kann wiederverwendet werden. 
 
  Tipp:  Stell die Heimchen vor dem Bestäuben kurz in den Kühlschrank. Durch die kühle Temperatur werden sie weniger aktiv, was das Handling deutlich erleichtert. 
 Möchtest Du mehr über die Anwendung des  Hobby Cricket Vitamizer  erfahren? In unserem  Video  zeigen wir Dir hilfreiche Tipps und Tricks für die optimale Nutzung. Schau jetzt vorbei! 
 
  3. Das Verfüttern der bestäubten Heimchen  
 Nach dem Bestäuben können die Futterinsekten direkt ins Terrarium gegeben oder gezielt mit einer Pinzette verfüttert werden. Besonders praktisch sind unsere hochwertigen   Pinzetten   zum   Verfüttern  , die eine präzise und stressfreie Fütterung ermöglichen. Damit kannst Du die Insekten genau dort platzieren, wo Dein Reptil sie am besten erreicht. 
 
  4. Warum sind Vitamine und Mineralstoffe so wichtig zur Verfütterung von Heimchen?  
 Reptilien benötigen für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden eine ausgewogene Ernährung mit allen essenziellen Nährstoffen. In der Natur erhalten sie diese durch eine vielfältige Nahrung, die im Terrarium oft nicht in der gleichen Form verfügbar ist. 
  Die Vorteile der zusätzlichen Nährstoffversorgung durch Pulver wie NEKTON Vitamin und Mineralstoff:  
 
 Stärkung des Immunsystems 
 Förderung eines gesunden Wachstums 
 Unterstützung bei der Haut- und Schuppenbildung 
 Verbesserung der Fortpflanzungsfähigkeit 
 Schutz vor Nährstoffmängeln und den damit verbundenen Krankheiten 
 
 
  5. Fazit: So gelingt die Fütterung Deiner Reptilien mit Heimchen   
 Eine gut vorbereitete und nährstoffreiche Fütterung ist der Schlüssel zu gesunden und vitalen Reptilien. Mit einfachen Hilfsmitteln wie dem   Hobby   Cricket   Vitamizer   und hochwertigem   Vitamin  - und   Mineralstoffpulver   von   Herpetal   kannst Du sicherstellen, dass Deine Tiere alle wichtigen Nährstoffe erhalten. Ergänzt durch praktische   Pinzetten aus Bambus    zum   Verfüttern  wird die Fütterung zum stressfreien Erlebnis – für Dich und Deine Reptilien. Du kannst auch gerne mal in unserer Kategorie  Futter und Hilfsmittel für Futterinsekten  vorbei schauen, da wirst du sicher das eine oder andere Teilchen finden, dass dir den Umgang mit den Futterinsekten erleichert! 
 Probiere unsere Tipps aus und entdecke die passenden Produkte in unserem Shop, um Deine Reptilien optimal zu versorgen! 
     
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                            <updated>2020-02-05T18:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Die Argentinische Waldschabe</title>
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                                            Die Argentinische Waldschabe ist mittlerweile sehr gern gefüttertes Futterinsekt, aber leider immer viel zu unterschätzt. In diesem Blog stellen wir Euch mal diese so gar ganz hübsch anzuschauenden Kakerlaken mal etwas näher vor. Hervorragender Nähwert, eine sehr gute Haltbark...
                                        ]]>
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                 Die  Argentinische Waldschabe  (lateinisch: Blaptica dubia) oder auch   „Orange-spotted-Cockroach“   im englischsprachigen Raum genannt, ist ein beliebtes Futterinsekt für viele carnivore Reptilien ( wie z.B Bartagamen, Phanterchamäleons, Jemenchamäelons oder andere Echsen wie Steppenwarane oder Geckos ). Auch von verschiedenen Vogelarten und diversen Nagern oder auch Äffchen wird sie gerne gefressen Sie wird seit einigen Jahren kommerziell gezüchtet und ergänzt die stetig wachsende Auswahl an Futterinsekten. Neben der kommerziellen Zucht wird Sie aber auch gerne vom privaten Reptilienhalter in kleinerem Ausmaß gezüchtet „um immer mal was daheim zu haben“ so die Aussage von einem Bartagamenzüchter. &amp;nbsp; Sie werden im Handel als Futterinsekten in 3 verschiedenen Größen angeboten; groß, mittel und klein, sodass &amp;nbsp;für jeden Fresser etwas in der passenden, mundgerechten Größe dabei ist.   Allgemeine Information:  Die   Argentinischen Schaben   werden bis zu 5 cm lang, die adulten glänzenden Tiere sind dunkelbraun bis schwarz gefärbt, oft auch mit&amp;nbsp; hell orangenen Punkten oder Streifen auf dem Rücken. Die Schaben sind sexuell dimorph, dass heißt das Männchen und Weibchen sich im Aussehen unterscheiden.   Die männlichen Tiere sind geflügelt, können aber nicht fliegen, höchstens etwas gleiten. Die Weibchen haben nur kleine Flügelspitzen, sogenannte   „Wing Stubs“   und können gar nicht „fliegen“.  Die Schaben sind sehr fruchtbar, ein Weibchen gebärt nach einer Tragzeit von ca. 4 Wochen zwischen 20 und 40 lebende Jungtiere. Wie alle Insekten häutet sich die Argentinische Schaben mehrmals, bei einer Haltungstemperatur von rund 30 ° C häutet sie sich nach 8 Wochen das letzte mal zum Vollinsekt. 6 – 8 Wochen nach dieser letzten Häutung zum adulten Insekt ( Imago) werden die&amp;nbsp; Tiere geschlechtsreif und der Zyklus beginnt von Neuem. Wie die meisten Schabenarten legt auch die Argentinische Schabe Ihre Eier nicht einzeln ab sonder in Form einer Eikapsel, einer sogenannten Oothek, die bis zum Schlupf im Hinterleib des Weibchens in dem sog. Brutsack verbleibt Die Lebenserwartung der „Schädlinge“ liegt bei guter Haltung bei bis zu 1,5 - 2&amp;nbsp; Jahren. 
   Herkunft:  Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in Zentral- bis Südamerika, angefangen in Französisch-Guyana über Brasilien bis nach Argentinien.   Haltung:  Die Dubias sind nicht in der Lage an glatten Flächen hoch zu laufen, was die Haltung als Futtertier sehr erleichtert. Auch zur Haltung zu Hause eignet sich die Argentinische Schabe sehr gut, da sie eigentlich geringe Ansprüche an Wärme und Futter hat. Sollte mal aus Versehen eine ausbüchsen, kann Sie sich unter normalen Umständen in Wohnungen nicht vermehren. Sie eignet sich daher optimal um sich einen kleinen Vorrat an Futtertieren an zu legen. Die optimale Temperatur liegt zwischen 18 und 32°, die Luftfeuchtigkeit kann ruhig etwas niedriger sein, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Tiere sich gut häuten können. Für eine gute Belüftung ist zu sorgen, Staunäße sollte vermieden werden. Die Waldschabe ist omnivor, ein Allesfresser, die mit frischem Obst oder Gemüse wie Äpfel, Karotten, Blattsalate, Löwenzahn oder auch Trockenfutter wie ´vegetarische Hundeflocken oder Fischfutter und natürlichem speziellen Schabenfutter wie das  ZooMed Cricket Care  ernährt werden kann. Flüssigkeit kann über eine  Tropftränke  oder  Wassergel/ Watergel  gegeben werden, allerdings kann man bei ausreichender Versorgung mit Rohkost auch darauf verzichten. Man sollte aber stets darauf achten, dass nicht gefressenes Obst nach 2 Tage wieder entfernt wird, da sich sonst schnell Schimmel im Behälter bilden kann! Als Behältnis zur Unterbringung von Argentinischen Schaben aller Größen eignen sich Faunaboxen, ein Aquarium oder spezielle Futterinsektenbehälter wie der  Kricket Keeper von Lucky Reptile .  Schauen Sie sich doch auch unser Video zur Hälterung von Heimchen und Grillen an. 
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                            <updated>2020-02-05T18:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Lucky Reptile Super Rain</title>
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                                            Lucky Reptile Super Rain –Beregnungsanlage fürs Terrarium, für das Wohlbefinden Ihrer Reptilien Wenn man sich ein Haustier, gerade ein Reptil zulegen möchte, dann sollte sich natürlich in der neuen Umgebung auch in jeder Hinsicht wohl fühlen. Vor allem bei einem Regenwaldterra...
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                 Die   Lucky Reptile Beregungsanlage fürs Terrarium   ist mit einer Pumpe ausgestattet, die eine Leistung von 6,5 bar bringt. Pro Stunde kann sie die  Luftfeuchtigkeit in Terrarien  um bis zu 120 Litern anreichern. Dabei sind auch nachrüstbare Düsen für  Lucky Reptile Super Rain  zu bekommen, so dass alle Pflanzen im Terrarium sehr gleichmäßig versorgt werden können. Benötigen sie etwas mehr Wasser, können auch  nachrüstbare Tropfer  für  Lucky Reptile Superrain  zum Einsatz kommen. Insgesamt kann die Anlage bis auf 15 Düsen aufgerüstet werden. Im serienmäßigen Lieferumfang sind drei Düsen und ein Tropfer mit enthalten.   Für den Aufbau der artgerechten Tierbehausung ist es praktisch, dass sich bei diesem  Terrarienzubehör  die Düsen mit Saughalterungen einfach an den gläsernen Wänden befestigen und nach Bedarf ausrichten lassen. Mit einem Sprühwinkel von fünfzig Grad kann auch mit der Basisausstattung der  Lucky Reptile Super Rain  eine größere Fläche gut abgedeckt werden. Fällt eine Düse aus, können einfach Ersatzdüsen für  Lucky Reptile Super Rain  nachgekauft werden. Auch Wasserfilter &amp;amp;  Wasserbehälter  sind für diese Beregnungsanlage für Terrarien einzeln als Verbrauchsmaterial zu bekommen.   Damit die Pflege und Wartung der  Luftbefeuchtung im Terrarium  für den Besitzer nicht zu stressig wird, kann er sich optional den  Lucky Reptile Pro Timer  zur  Steuerung der Superrain Terrarien Einrichtung  kaufen. Die Superrain lässt sich auch mit dem  Lucky Reptile Eco Timer  sowie dem Lucky Reptile Easy Timer steuern. Außerdem lässt sich die  Lucky Reptile Super Rain  mit der  Lucky Reptile Mini Fogger Nebelanlage  oder dem  Lucky Reptile Humidity Control II  kombinieren. Die Investition lohnt sich für den  Terraristik-Fan , denn je besser die Umgebung an die Bedürfnisse der Tiere angepasst ist, desto länger hat man Freude an ihnen und desto weniger Geld muss man am Ende für einen Tierarzt ausgeben. 
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                            <updated>2020-02-05T18:25:00+01:00</updated>
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            <title type="text">OSB Terrarium selbst gebaut</title>
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                                            Wie ein Terrarium bzw. eine Rückwand selber gestalten. Hier dazu ein interessanter Blog eines Kunden von uns. Ausführlich beschrieben, leicht umzusetzen und mit Sicherheit ein Anreiz vielleicht mal wieder selbst etwas zu &quot;basteln&quot;.
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                 &amp;nbsp; 
 Hallo liebe Leser! Auf Wunsch vom Terraristikshop.net schreibe ich hier eine kleine Baudoku zu meinem ersten selbstgebauten Terrarium. Gleich vorweg Sorry für die Bilder , die wurden von einer Handykamera aufgenommen! Ich werde Euch hier erläutern wie und was ich an Materialien verarbeitet und auch im Terrarium verbaut habe. Die Liste ist so aufgestellt wie es gekauft wurde, leider sind mir auch Fehler unterlaufen, die ich aber ebenso erläutern werde.&amp;nbsp; Dennoch ist die Liste vollständig aufgeführt!   Materialien Liste: Für den Grundbau   OSB Terrarium 150x60x60 60 € Diverse Styropor Platten 8 € Cutter Messer und Klingen 5 € Flexibler Fliesenkleber 20 Kg 18 € Aquarium Silikon, 2 x 20 € Silikon Spritze 4 € Terrarium Sand 12 € Abtönfarbe 1,5 Liter 20 € Epoxidharz 35 € Klarlack (Blauer Engel) 48 € Pinsel 10 € Schaschlik Stäbchen 1 € Eimer und Schüssel 3 € Bohrmaschinen Quirl 5 € Hacken, 4 x und Öse, 1 x 3 € Abflussieb, 4 x&amp;nbsp; 2 €   Materialien Liste: Einrichtung   Keramikfassung, 2 x&amp;nbsp; 20 € Lampenschutzkorb, 2 x26 € Liane, 2 x 16 € Kletternetz 8 € Wurzel 12 € Kletterholz 24 € Diverse Pflanzen 35 € Wasserschale 27 € Chipsi Super Einstreu 10 €  Nachtlichtbirne 50 Watt 6 € Glühbirne 60 Watt 4 €  Gesamtpreis: ~ 440 Euro  Es ist Geschmackssache ob man ein Terrarium aus Holz oder Glas wählt wobei Holz viele Vorteile hat. Zum Beispiel isoliert Holz viel besser, zudem bedeutet es weniger Stress für das Tier, da nur die Front durchsichtig ist. Mein Terrarium habe ich privat für nur 60 EUR erstanden, leider fehlten dort passende Lüftungslöcher im Deckel,&amp;nbsp; die man aber&amp;nbsp; leicht selbst einbauen kann. Mit normalen Abflusssieben und einer Bohrkrone.  Das meiste aus der Materialliste bekommt man im Baumarkt. Ihr solltet nicht kauserig sein, also Lieber den Fliesenkleber für 20 Euro nehmen als den für 10 Euro, denn oft ist Qualität einfach sinnvoller. Der Fliesenkleber MUSS Flexibel sein, steht aber auch auf der Verpackung. Das ist wichtig, da das Material arbeitet und mal mehr und mal weniger stark belastet wird.&amp;nbsp; Ein normaler Fliesenkleber würde Risse bekommen oder sogar vielleicht abbröckeln, und das wollen wir ja nicht.  Styropor Platten gibt es bereits für wenige EURO ,ich habe Stärken von 20mm bis 50mm genommen. Für noch größere Liegeflächen können natürlich auch &quot;dickere&quot; Styroporplatten verwendet werden.  Aquariumsilikon ist ausgehärtet völlig ungiftig. Verwendet auf keinen Fall normales Silikon (Sanitärsilikon),das ist giftig für das Tier. Das Silikon dient als Kleber.  Epoxidharz und Klarlack nutze ich zum Versiegeln des Terrariums, es ist sehr wichtig, das es sogenannter &quot;Spielzeuglack&quot; ist, der mit dem Blauen Engel. Bitte achtet auf den Zusatz &quot;Speichelfest&quot; , dieser stellt sicher, dass der Lack völlig ungefährlich ist, auch bei Kontakt von Kindern mit den Schleimhäuten.  Pinsel und Behältnisse kann man nach Fertigstellung wegwerfen, daher habe ich keine teuren Produkte gekauft habe.   Grundaufbau   Angefangen habe ich damit das Terrarium komplett mit 50mm starken Styropor auszukleiden sowohl die Rückwand als auch die Seiten. Diese dienen als Befestigungsmöglichkeiten für Liegeflächen und optischen Verschönerungen. Die Front mit einkalkulieren nicht vergessen!  Von hier an ist der Fantasie freien Lauf gesetzt ,es ist eigentlich alles möglich. Mit dem Cuttermesser habe ich grobe Formen aus dem Styropor geschnitten und die Kanten bearbeitet damit es nicht so Eckig aussieht. Die Kante , an die die Rückwand geklebt wird, natürlich gerade lassen, sonst hält es nicht! Die Liegeflächen wurden mit Schaschlikstäbchen in die Rückwand gesteckt um es am Schluss ggfs. nochmal umstecken zu können, bevor final geklebt wird. Nachdem der endgültige Zustand erreicht ist, habe ich den Boden so eingeräumt wie es mal stehen soll. Sprich Höhle, Wasserschale, Wurzel usw. und die Flächen entsprechend angepasst und auch direkt angefangen sämtliches Material mit Silikon zu Kleben. Die Schaschlikstäbchen ruhig drin lassen, denn das erhöht die Stabilität. 
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 Ich habe in die Rückwand kein Muster eingearbeitet, weil ich der Meinung war man würde es wegen dem Fliesenkleber eh nicht mehr sehen. Dies war aber falsch, man sieht Muster am Ende sehr gut, also entweder kann man die gesamte Rückwand mit dem Cuttermesser bearbeiten oder auch mit einem Heißluftfön (was optisch sehr ansprechend ausschaut). Das Silikon hab ich 24 Stunden Trocknen lassen. Habe dann noch ein paar Hacken angebracht zur Befestigung von Lianen. Nun fing ich an die erste von vier Schichten Fliesenkleber aufzutragen. Der Fliesenkleber sollte nicht zu Dick aber auch nicht zu Dünn sein. Es hatte bei mir eine Konsistenz von Nutella was in der Sonne stand. Es lief nur schwer vom Pinsel ließ sich aber gut verstreichen.   
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 Der erste Anstrich sah so aus:  Jeder Anstrich musste 24 Stunden trocknen, wobei ich das Terrarium immer an die Heizung gestellt habe.  Beim vierten Fliesenkleberanstrich habe ich schwarzen Terrariensand und Abtönfarbe in den Fliesenkleber beigemischt. Ursprünglich wollte ich ein &quot;Sahara Gelb&quot; erreichen, aber da der Fliesenkleber von Hause aus grau ist, habe ich versucht so ein bisschen diese Farbe zu erreichen... Letztendlich sind 250ml Sahara Gelb, 750ml Orange und 500ml Gelb eingeflossen. Habe immer wieder ein wenig auf Styropor gepinselt und mit einem normalen Fön draufgehalten, so konnte ich die Endfarbe gut bestimmen. 
 Leichter wäre es gegangen mit weißen Fliesenkleber der ist jedoch sehr Teuer und in meinem Wohnort nicht zu bekommen. 
    Nun kommen wir zur Versiegelung. Rein theoretisch ist das beste hierfür Epoxidharz, nur leider glänzt das sehr stark, so dass es unnatürlich aussieht .Daher habe ich 4 Schichten matten &quot;Speichelfesten Klarlack&quot; an die Rück- und Seitenwände gepinselt, und Boden sowie Deckel mit Epoxidharz. Der Klarlack ist nicht sehr ergiebig, 750ml werden für einen Anstrich benötigt. Bevor ich den Deckel versiegelt habe, werden Löcher für Lüftung, Keramikfassung und Schutzkörbe gebohrt. Der Lack braucht keine Stunde zur oberflächlichen Trocknung, dennoch habe ich 12 Stunden (mindestens) gewartet. Das gleiche gilt für das Epoxidharz. Nachdem alle Anstriche fertig waren sollte das Terrarium ca. 1 Woche gut auslüften.   &amp;nbsp;  
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  Einrichtung   Endlich war die nervige anstrengende Arbeit vorbei und ich konnte mich der schönen Seite widmen... Dem Einrichten. Dazu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, schaut Euch einfach das Bild an  Hier liess ich das Terrarium ein paar Tage ohne Tier &quot;Probelaufen&quot; ob die Temperaturen stimmen. Leider musste ich feststellen das die Nachtlichtbirne unheimlich viel Wärme abgibt, weshalb ich diese nicht nutzen konnte, trotzdem nochmals Danke an Herrn Wolter! Letztendlich befindet sich meine Schlange in der Häutungsphase und hat bisher keine Erkundungstouren gestartet. Sie liegt nur faul in Ihrer Wetbox rum. Das wird aber sicherlich noch tun.    Endergebnis     Im Großen und Ganzen bin ich stolz, das es mir persönlich so gut gefällt und würde es sofort wieder machen! Es macht Spaß ist aber auch anstrengend, gerade das Anstreichen.  So hoffe es hat Euch gefallen und verabschiede mich. Bye :) 
 Euer Dominic aus Schwerte. 
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                            <updated>2020-02-05T18:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Die richtige Ernährung von Bartagamen</title>
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                                            Bartagamen richtig ernähren? Alles was Sie über die Ernährung von Bartagamen und Zwergbartagamen wissen sollten...
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                 Die aus Australien stammenden Bartagamen sind die idealen Einsteigerreptilien. Sie sind recht robust und verzeihen auch mal den einen oder anderen Haltungsfehler. Bartagamen sind in der Regel nicht bissig und lassen sich ohne Weiteres aus dem Terrarium nehmen, auch das hantieren im Terrarium ist problemlos möglich. Wenn man sich ordentlich um seine Bartagamen kümmert, merkt man schnell wie zutraulich diese Reptilien werden. Zahme Bartagamen kann man auch problemlos aus der Hand füttern. 
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 &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
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  Bartagamen ernähren sich in freier Wildbahn carnivor und herbivor  
 Bartagamen ernähren sich sowohl tierisch als auch pflanzlich, dass heißt man sollte die Bartagame nicht nur mit Futterinsekten füttern, sondern ihnen auch pflanzliche Kost anbieten. Geeignet sind hier Gemüse und Obst. Salat wird gerne gefressen, Kopfsalat sollte man nur bedingt füttern, da der Nitratgehalt, gerade in den Wintermonaten, recht hoch ist. Auch Gurken dürfen auf dem Speiseplan von Bartagamen stehen, ebenso wie frisch gepflückter Löwenzahn. Mango, Erdbeeren, geriebener Apfel oder zerdrückte Bananen sind ebenfalls eine gute Vitaminquelle. Einfach ein bisschen probieren was Ihrer Bartagame so schmeckt. Von Paprika sollte man absehen, da es bei übermäßigem Verzehr zu Verdauungsproblemen kommen kann. 
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  Golliwoog – die Futterpflanze für Bartagamen  
 Der Golliwoog ist eine ideale Futterpflanze, gerade für Bartagamen. Die aus Latein- und Südamerika stammende tropische Pflanze ist ein hervorragender Lieferant von wichtigen Mineralstoffen wie zum Beispiel Vitamin A und Calzium. Ein weiterer Pluspunkt des Golliwoogs: sein hoher Wassergehalt und seine ballaststoffreichen Rohfasern für eine gute Verdauung.  Der Golliwoog ist eine lebende Pflanze und kann samt Topf ins Terrarium gestellt oder direkt ins Terrarium gepflanzt werden. Durch die Blattverdunstung wird die Luftfeuchte im Terrarium automatisch und natürlich erhöht. Kleiner Tipp:&amp;nbsp; Am Besten 2 Pflanzen bestellen und abwechselnd ins Terrarium stellen, so hat die Pflanze, die gerade nicht im Terrarium steht, die Möglichkeit sich zu erholen und neue Blätter sowie Triebe zu bilden. Der Golliwoog regeneriert sehr schnell und ist deshalb die ideale Futterpflanze für eigentlich alle Reptilien, die pflanzliche Kost fressen. 
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  Reine Pflanzenfresser unter den Reptilien  
 Von reinen Pflanzenfressern wie z. B. dem Grünen Leguan wird der Golli auch sehr gerne genommen. Entgegen vieler Meinungen ist der Grüne Leguan ein reiner Pflanzenfresser, er sollte auch unbedingt nur pflanzlich ernährt werden. Wenn man ihm Insekten anbietet, kann es zwar teilweise sein, dass diese gefressen werden, man sollte dies aber tunlichst vermeiden, da der Leguan sonst krank werden kann. Also noch mal: Grüne Leguane sind REINE Pflanzenfresser und sollten auch so ernährt werden! Doch nun zurück zu den Bartagamen und deren Ernährung. Das Grünfutter sollte stets gewaschen werden und in kleine Stücke geschnitten oder wie beim Apfel oder Banane zerdrückt werden. Am Besten ist eine Wasser bzw. Badeschale im Terrarium und eine für die Grünfuttergaben. 
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  Natürlicher Beutetrieb und Jagdinstinkt von Bartagamen  
  Die Futterinsekten können entweder per Pinzette verfüttert werden oder direkt mit der Hand gegeben werden. Wer seinen Bartagamen ein bisschen Bewegungen im tristen Alltag bieten möchte, schmeißt oder schüttet die Futtertiere direkt ins Terrarium. So ermöglicht man seinen Bartagamen ihrem natürlichen Jagdinstinkt nach zu kommen und bietet Ihnen Abwechslung. Doch Achtung, nichts ist nervender als ein zirpendes Heimchen, das ein schönes Versteck im Terrarium gefunden hat. Deswegen empfehlen wir nur Heuschrecken „frei“ zu verfüttern. Die Heuschrecke hat den Vorteil sich nicht zu verstecken und immer zum Licht zu gehen, ähnlich wie Mücken werden Heuschrecken von Licht angezogen.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Nahrungsergänzung bei Bartagamen in Form von Vitamin und Mineralstoffpulvern   
 Sowohl das Grünzeug als auch die Futterinsekten sollten ab und an mit Vitamin- und Mineralstoffpulvern bestäubt werden. Bei Terraristikshop.net bekommt jeder Neukunde die von uns entwickelte Insektenbestäuberdose GRATIS zu jeder Erstbestellung dazu. Mit der Insektenbestäuberdose lassen sich jegliche Art von Futterinsekten einfach und bequem bestäuben. Den Umgang mit der Dose können Sie sich in einem kleinen Video ansehen. Wenn Sie also Ihre Bartagamen abwechslungsreich sowohl mit Obst und Gemüse als auch unseren qualitativ hochwertig ernährten Futterinsekten versorgen, steht einem langem und gesunden Leben Ihrer Bartagame nichts mehr im Weg. Das Team von Terraristikshop wünscht Ihnen viel Spass bei der Pflege Ihrer Bartagamen. Sollten Fragen bzgl. der Ernährung auftreten, zögern Sie nicht uns per Mail zu kontaktieren, wir veröffentlichen alle gestellten Fragen und geben die richtigen Tipps und Tricks. Sie helfen somit auch anderen Reptilienhaltern, die vielleicht die gleichen Fragen haben. 
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                            <updated>2020-02-05T18:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Ernährung von Pantherchamäleons</title>
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                                            Ein hilfreicher Beitrag von Dr. Carsten Schneider über die Ernährung und Wasserversorgung von Pantherchamäleons. Es geht um die Fragen welche Futtertiere, Vitamine, ja oder nein, wie füttern und warum ist das Tränken der Chamäleons so wichtig?
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                  Ernährung  
 Pantherchamäleons sind vorwiegend carnivor (fleischfressend) und fressen in der Natur neben Wirbellosen gelegentlich auch kleine Säuger, Vögel, Reptilien und Amphibien. Zudem nehmen sie, wenn auch selten, pflanzliche Kost zu sich.  Die Beschaffung geeigneter Futterinsekten gestaltet sich mittlerweile über Zoogeschäfte, Börsen und Internetversand (www.terraristikshop.net) relativ einfach. Aufgrund möglicher Lieferengpässe und einer besseren Futterqualität sollte eine kleine eigene Futtertierzucht nicht fehlen. Außerdem lieben die Tiere Wiesenplankton. Dieses lässt sich auf naturbelassenen Wiesen, nicht neben viel befahrenen Straßen, mit einem Fangnetz oder nachts per Fanglicht („Bugnapper“) in großen Mengen und jeder Größe besorgen (Ausnahme: geschützte Arten und Naturschutzgebiete). Eine zusätzliche Vitaminisierung kann hier entfallen.  Die käuflich erworbenen Insekten müssen jedoch vor dem Verfüttern mit Vitamin-Mineralstoff-Präparaten aufgewertet werden.  Adulte Tiere füttere ich alle 2–3 Tage (trächtige Weibchen täglich) mit diversen vitaminisierten Zuchtinsekten (Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Schaben, Rosenkäferlarven, Zophobas, Fruchtfliegen, Fliegen, Wachsmaden / -motten, Schnecken, Asseln) sowie Wiesenplankton. Dazu reiche ich Sepiaschulp, selten eine frisch geborene bzw. aufgetaute Maus, einen kleinen Fisch, eine Garnele oder eine Mischung aus weichem Obst (Banane, Erdbeere, Birne, Melone u.a.), weichem Gemüse (Gurke, Paprika, Salat u. a.) oder Wiesenkräutern.  Die Futtertiere können frei oder zur besseren Kontrolle in Näpfen bzw. von der Pinzette angeboten werden, was eine ggf. nötige Medikamenten- bzw. Vitamingabe erleichtert. Als Vitamin- bzw. Mineralstoffpräparate verwende ich Korvimin ZVT, Calcamineral, Miner-All, Herpetal Complete T und AminoRep. Letzteres Pulver zeichnet sich neben seiner günstigen Nährstoffzusammensetzung durch die grüne Farbe aus. Die eingestäubten „grünen“ Futtertiere sind bei den Chamäleons besonders begehrt. Außerdem fressen auch die Futterinsekten das Präparat recht gern. Somit können die Vitaminpräparate dem Chamäleon entweder direkt über die Nahrung (Bestäuben der Futtertiere, Auflösen im Trinkwasser) oder indirekt über die Futtertiere gegeben werden. Wichtig ist dabei die richtige Dosierung, die von vielen Parametern (Gewicht des Tieres, Art und Alter des Präparates, Darreichungsform und -häufigkeit) abhängig ist. Um gefährliche Hypervitaminosen (Übervitaminisierung) zu vermeiden, bevorzuge ich die Aufwertung der Futtertiere („gut loading“). Nur gelegentlich bzw. während der Trächtigkeit, bei Erkrankungen oder im Wachstum gebe ich Präparate durch Bestäuben der Futtertiere hinzu. Erhalten die Chamäleons viel UV-Licht, sollte auf Präparate mit Vitamin D verzichtet werden, da dies dann ausreichend vom Tier gebildet wird. Außerdem sollte nach Vitamingaben immer ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung stehen, um eine unerwünschte Anreicherung im Gewebe zu vermeiden.  Meine Tiere zeigen individuelle und saisonale Nahrungsvorlieben, und manches Futter wird gelegentlich einfach verschmäht. Nach einer kurzen Fastenzeit oder einem Nahrungswechsel fressen sie normalerweise nach 1–2 Wochen wieder. Während der Freilandhaltung treten diese Probleme nie auf, und meine Chamäleons fressen alles, was sie schießen können. In den Wintermonaten, bei tieferen Temperaturen und reduzierter Lichtdauer, fressen sie deutlich weniger.  Schlüpflinge fressen und trinken an ihrem ersten Lebenstag nicht und nutzen noch die Vorräte ihres Dottersacks. Ab dem zweiten Tag erhalten sie täglich ihrer Größe entsprechend (ca. Länge der Maulspalte), vitaminisierte Insekten (Fruchtfliegen, Stummelfliegen, Heimchen) bzw. wenn möglich Wiesenplankton. Gelegentliche Fastentage schaden nicht. Nach 8–10 Wochen sollten nicht mehr so häufig Zuchtfliegen gefüttert werden, auch wenn sie eindeutig bevorzugt werden. Diese sind relativ nährstoffarm, was die Gefahr einer Rachitis während der Entwicklung erhöht. Wiesenplankton stellt kein Problem dar. Ameisen oder „ameisenähnliche“ Insekten werden von den Jungtieren meist verschmäht und erst bei großem Hunger gefressen. Gleiches gilt für Kellerasseln und kleine Gehäuseschnecken.  Nach 16 Wochen sollten die Tiere je nach Jahreszeit nur noch alle 2–3 Tage Futter erhalten. Die Vorliebe meiner Tiere für pflanzliche Kost ist antrainiert. Ich versuche sie etwa ab der zehnten Woche an weiches Obst (Banane, Mango) zu gewöhnen. Das gelingt anfänglich nur, weil ich ihnen nach einem erfolgreichen Zungenschuss beim Kauen kleine Bananenstückchen ins Maul stecke. Außerdem beginnen sie ab der zwölften Woche zu drohen und ihr Maul aufzureißen, wenn sie in die Hand genommen werden. Dann lassen sich ebenfalls kleine Obststückchen in ihr Maul schieben. Nach wenigen Wochen nehmen sie dann aus eigenem Antrieb gern weiches Obst und Gemüse von der Pinzette bzw. nehmen es aus dem Futternapf. Später löst schon die Pinzette den Fressreiz aus, und die Tiere schießen auf die leere Pinzettenspitze.   Wasserversorgung  Die Wasserversorgung ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Chamäleonpflege. Da F. pardalis aus den feuchten Tropen kommt, sollte die Luftfeuchtigkeit im Terrarium hoch sein und darf auch Werte von 80–90 % erreichen. Dazu werden die Terrarien der Jungtiere mehrmals täglich, die der adulten Tiere zweimal täglich mittels eines Pflanzensprühers übersprüht. Das Wasser nehmen die Tiere in Tropfenform von den Blättern auf.  Alternativ kommen auch Sprühanlagen mit Zeitschaltautomatik zum Einsatz, die eine kurzfristige Abwesenheit des Pflegers ermöglichen. Eine solche Sprühanlage sollte vor Inbetriebnahme einige Tage getestet werden, um zu trockene und insbesondere zu nasse Verhältnisse zu verhindern.  Anfangs lecken oder schießen die Jungtiere Tropfen von den Blättern. Schon nach wenigen Wochen trinken sie auch von der praktischen Tropftränke (sog. Dripper wie den Zoo Med Dripper), die ich über einem Pflanzentopf platziere, damit das Bodensubstrat nicht zu nass wird.  Ansonsten bilden sich schnell Schimmelpilz- oder Bakterienkulturen. Auch der Einbau von kleinen Wasserfällen hat sich bewährt. Meine Tiere bevorzugen bewegtes Wasser und lassen sich an Trinknäpfe nur schlecht gewöhnen.  Ebenso möglich ist die kontrollierte Wassergabe mit der Pipette, denn so lassen sich ggf. auch leicht Medikamente verabreichen. Bei allen Varianten ist auf eine sorgfältige und möglichst tägliche Reinigung der Gefäße und Wasserwechsel zu achten, da Wasser ein gefährliches Übertragungsmedium für Krankheitserreger darstellt. 
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            <title type="text">Nachzucht von Pantherchamäleons (Furcifer pardalis)</title>
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                                            Im natürlichen Lebensraum erstreckt sich die Paarungszeit von Pantherchamäleons etwa von Dezember bis April, also von der Regenzeit bis zum Beginn der Trockenzeit. Aufgrund der abweichenden Klimabedingungen im Terrarium verlagert sich die Fortpflanzung auf März bis August oder...
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                  Im natürlichen Lebensraum erstreckt sich die Paarungszeit von Pantherchamäleons etwa von Dezember bis April, also von der Regenzeit bis zum Beginn der Trockenzeit. Aufgrund der abweichenden Klimabedingungen im Terrarium verlagert sich die Fortpflanzung auf März bis August oder ist bei gleichmäßigen Bedingungen auch ganzjährig möglich. Die Männchen sind immer, die Weibchen jedoch nur periodisch paarungsbereit. Auch wenn einige Weibchen schon eher geschlechtsreif sind, sollte man die Tiere frühestens ab einem Alter von zwölf Monaten verpaaren. Ansonsten besteht die Gefahr einer Legenot, oder die zu jungen Weibchen können nach der kräftezehrenden Trächtigkeit und Eiablage sterben. Die Männchen stresst eine Paarung weit weniger, sodass diese ab etwa sechs Monaten verpaart werden können.   Balz und Paarung  Bei der Zusammenstellung eines geeigneten Zuchtpaares sollte man darauf achten, dass nur Tiere der gleichen Lokalform mit einander verpaart werden. Hierbei kann man sich eigentlich nur auf die Angaben vertrauensvoller Züchter verlassen, denn selbst Experten können die Tiere optisch nicht immer sicher zuordnen. Vor der eigentlichen Kopulation kommt es bei den Pantherchamäleons zu einem interessanten Balzritual, das dem Kommentkampf zweier Männchen zunächst sehr ähnelt. Das paarungsbereite Männchen bewegt sich geradezu stürmisch unter Kopfnicken und im Schaukelschritt (Hochzeitsmarsch) auf das Weibchen zu. Hierbei bläst es sich mal auf, mal flacht es den Körper seitlich ab, um dem Weibchen seine größtmögliche Breitseite und sein schönstes Farbenkleid zu präsentieren. Das Weibchen bleibt zunächst ruhig und nimmt bei Paarungsbereitschaft ein helles, beige bis leicht rosa Farbkleid an. Dann spaziert es wie unbeteiligt davon, erwartet aber das Männchen. Hat dieses das Weibchen erreicht, versucht es die Partnerin mit gezielten Helmstößen am Weiterlaufen zu hindern und in eine günstige Paarungsposition zu manövrieren. Sobald dies gelungen ist, klettert es von hinten seitlich auf sie, krallt sich fest und schiebt seine Kloake unter ihre, die sie zuvor leicht angehoben hat. Das Männchen führt nun einen seiner Hemipenes ein. Eine Paarung dauert 5–40 Minuten und kann sich in den Folgetagen mehrmals wiederholen, wobei bei einem normalen Ablauf meist schon die erste Paarung erfolgreich ist. Anschließend trenne ich beide Tiere wieder voneinander und versuche es an den nächsten Tagen evtl. noch einmal. Während der Paarung sollten die Tiere ständig beobachtet werden, um ggf. einschreiten zu können. Ein nicht paarungsbereites Weibchen reißt das Maul auf und ergreift die Flucht. Dabei zeigt es eine dunkle Grundfärbung mit orange Flecken. Wird es vom Männchen verfolgt, versucht es durch angedeutete Bisse und Helmstöße zu verhindern, bestiegen zu werden. Das Männchen wird dann zumeist ruhiger, wehrt sich kaum und lässt vom Weibchen ab. Nur selten versucht ein aggressives Männchen sich trotz weiblicher Gegenwehr zu paaren, was aber nie erfolgreich verläuft. Ist ein Weibchen bereits trächtig, signalisiert es dies durch eine wunderschöne Färbung mit orange- und türkisfarbenen Punkten auf schwarzem Grund und verhält sich extrem paarungsunwillig. Ich trenne die Tiere bei Paarungsunwilligkeit des Weibchens oder nach erfolgreicher Paarung immer sofort, um sie keinem unnötigen Stress auszusetzen und Verletzungen zu vermeiden.   Trächtigkeit, Eiablage, Inkubation und Schlupf  Nach erfolgreicher Paarung nimmt beim Weibchen der Bauchumfang schnell zu, und nach ca. drei Wochen zeichnen sich die Eier immer deutlicher unter der Bauchhaut ab. Während dieser Phase zeigt das Weibchen deutlich mehr Appetit. Eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen und Vitaminen ist jetzt besonders wichtig; dazu dienen z. B. Stückchen von Sepiaschulp, vitaminisierte Insekten sowie einmal wöchentlich ein Mäusebaby. Ein Überangebot an Vitaminen muss aber vermieden werden, da es sonst zu Vergiftungen kommen kann.  Während der Trächtigkeit benötigt das Weibchen viel Ruhe, und man sollte so wenig wie möglich im Terrarium hantieren. Der Bauchumfang nimmt schnell zu, und bald frisst es nur noch wenig, hat aber einen erhöhten Wasserbedarf, sodass man intensiv sprühen muss. Wenige Tage vor der Eiablage laufen die trächtigen Weibchen unruhig im Terrarium umher und beginnen mit ersten Probegrabungen. Jetzt sind optimale Ablagebedingungen notwendig, sonst kann es zur Legenot kommen. Das Terrarium sollte entweder einen Bodengrund von 25 cm Tiefe haben, oder man bringt einen ca. 20 x 20 x 30 cm großen Ablagebehälter mit einem leicht feuchten Sand-Erde-Gemisch ein und sorgt, z. B. mit einer Heizmatte, für die nötige Temperatur. Bei mir hat sich folgende Methode bewährt: Ich beobachte das trächtige Weibchen und kann aufgrund meiner Erfahrungen die Eiablage auf 1–2 Tage genau vorhersagen. Dann überführe ich das Tier zur Eiablage vorsichtig in einen 20-Liter-Eimer, der zu Zweidrittel mit einem feuchten (nicht nassen) Sand-Erde-Gemisch (3 : 1) gefüllt ist, und überspanne diesen mit Fliegengaze. Dicht darüber platziere ich eine 40-Watt-Lampe als Wärmequelle. Dieses Verfahren erleichtert die folgende Überführung der Eier in den Inkubator und schont die Terrarieneinrichtung. Die Grabungen werden immer häufiger und das Weibchen unruhiger. Etwa 30–35 Tage nach der Paarung gräbt das Weibchen über mehrere Tage einen tiefen Gang, in dem es vollständig verschwinden kann. Dann dreht es sich und legt, meist nachts, in einer Erweiterung am Ende der Höhle 25–35 Eier ab. Im Anschluss daran verfüllt das Tier die Höhle sorgfältig mit Sand und stampft sogar den Boden darüber fest, so dass der Eingang nicht mehr zu sehen ist. Anschließend verlässt es den Ablageplatz und kümmert sich nicht mehr um sein Gelege. Häufig kommt es bei meinen Weibchen zu mehreren (bis zu vier) Gelegen ohne erneute Paarung durch Vorratsbefruchtung (Amphigonia retardata), wobei die Quote der befruchteten Eier dann abnimmt.  Die Eier sind nach der Ablage durchschnittlich 4 x 12 mm groß und 0,6 g schwer. Kleinere Eier sind häufig nicht befruchtet, fallen in den ersten 3–4 Monaten ein und beginnen zu faulen. Das Gelege sollte innerhalb von 1–2 Tagen zur Optimierung der Inkubation und zum Schutz vor Futtertieren, Parasiten sowie Krankheitserregern aus dem Ablagesubstrat in kleine Boxen, z.B. Heimchenboxen, mit leicht feuchtem Vermiculit oder Perlite überführt werden. Dazu lege ich die Eier mit einem Löffel und einem Pinsel vorsichtig frei und markiere die Oberseite mit einem weichen Stift. Sie dürfen einige Stunden nach der Ablage nicht mehr gewendet werden, da die Embryos sonst absterben. Die Eier werden zu Zweidrittel im Brutsubstrat eingegraben und die Boxen mit geschlossenem Deckel in einem Inkubator bei kontinuierlich 25 °C und 80 % Luftfeuchtigkeit über etwa sieben Monate gezeitigt. Die neueste Generation von Inkubatoren (z. B. der „RCOM Juragon Reptile Incubator Pro“, der nur in den USA und Großbritannien erhältlich ist oder der  Hobby Repti Breeder ) bietet zum Teil die Möglichkeit, sowohl Temperatur als auch Feuchtigkeit automatisch zu regeln. Hiermit lassen sich sogar individuell einstellbare Tag-Nacht-Schwankungen bzw. Jahreszeiten programmieren. Vor direktem Kontakt mit Kondenswasser sind die Eier im Inkubator zu schützen. Die befruchteten Eier nehmen in den ersten drei Monaten durch Flüssigkeitsaufnahme schnell an Volumen zu. Ich kontrolliere wöchentlich, um einen gewissen Luftaustausch zu gewährleisten, verdorbene Eier zu entfernen, die Inkubatoreinstellungen zu überprüfen und ggf. Wasser im Inkubator nachzufüllen. Unbefruchtete Eier behalten ihre Größe und haben feine Längskratzer auf der Oberfläche, befruchtete Eier dagegen eine „Sternchenzeichnung“. Unbefruchtete Eier werden entfernt, bevor sie zu faulen beginnen, damit sich keine Krankheitserreger ausbreiten. So hatte ich bisher keine Probleme mit Fäulnis oder Pilzbefall. Gelegentlich fallen nach einigen Monaten einige der befruchteten Eier im Inkubator ein und beginnen einzutrocknen oder faulen. Hierin befinden sich vollentwickelte Embryos, die in der Endphase ihres Entwicklungsstadiums abgestorben sind. Manchmal betrifft dies bis zu einem Drittel des Geleges und kann möglicherweise auf nicht optimalen Inkubationsbedingungen (Temperatur konstant hoch, zu hohe oder geringe Substratfeuchte) beruhen, obwohl ich ebenso häufig 90-%ige Schlupferfolge bei identischen Bedingungen habe. Eier, die über den fünften Monat hinaus prall bleiben, geben Anlass zur Hoffnung auf einen erfolgreichen Schlupf. Kurz vor dem Schlupf (bei o. g. Inkubationsbedingungen nach ca. 200 Tagen) perlen Tropfen von der Eischale, und die Eihülle fällt ein. Dann schlitzt der Schlüpfling mit seinem Eizahn ein Loch in die Schale und versucht, mit schlängelnden Bewegungen aus dem Ei zu kommen. Zunächst schaut nur der Kopf heraus. Ist das erst einmal geschafft, geht der weitere Schlupfvorgang blitzschnell. Vom Aufschlitzen bis zur vollständigen Befreiung aus dem Ei kann es aber manchmal bis zu 36 Stunden dauern, in seltenen Fällen kann es auch misslingen, was zum Tod des Jungtiers führt. Die Schlüpflinge liegen anfangs zusammengerollt im Substrat. Doch bald beginnen sie, in der Brutbox aufgeregt umher zulaufen. Dort werden sie für etwa einen Tag belassen und dann in ein kleines Terrarium überführt. Innerhalb weniger Tage schlüpf ten alle Chamäleonbabys, mit einer Körperlänge von 60–70 mm, wobei diese sowohl von der Inkubationszeit als auch von der Eigröße zum Zeitpunkt der Ablage abhängt. Unter den beschriebenen Ablage- und Inkubationsbedingungen erziele ich sehr variierende Schlupfraten von 20–90 % bei ausgeglichener Geschlechterverteilung. Die Weibchen sind nach der Eiablage sehr geschwächt und sterben in der Natur häufig aufgrund der kräftezehrenden Anstrengungen. Wenn sie bei mir im Terrarium nicht sofort wieder Nahrung und Wasser aufnehmen, werden sie mit einem Brei aus Steppengrillen, Banane und „AminoRep“ zwangsgefüttert. Dieser Brei wird erst widerwillig, später aber immer besser angenommen. Eine spezielle Fütterungsspritze („Pinky Pump“) kann hierbei helfen. Um Maul- und Eingeweideverletzungen zu vermeiden, muss dieses Vorgehen sehr behutsam erfolgen. Außerdem erfolgt nach jeder Mahlzeit eine Wassergabe mittels Pipette. Dieses Vorgehen praktiziere ich zunächst täglich, dann alle 2–3 Tage. Vor jeder Zwangsfütterung wird mit einer Heuschrecke getestet, ob der „Patient“ evtl. bereits eigenständig frisst. Außerdem wird täglich viel frisches Wasser angeboten. Das Weibchen erholt sich meistens innerhalb von ca. 2–3 Wochen. Reagiert man nicht sofort, können die Chamäleons Rachitis oder Zungenlähmung entwickeln und verhungern oder sterben an Austrocknung. Diese Gefahr besteht insbesondere bei den Weibchen, die bereits mehrere Eiablagen hinter sich haben. Eine erneute Verpaarung ist zwar nach 4–6 Wochen wieder erfolgreich und kommt sicherlich in der Natur auch vor, sollte aber im Terrarium erst erfolgen, wenn das Weibchen wieder gestärkt ist und selbständig frisst.   Aufzucht der Jungtiere  Nach der Freude über den erfolgreichen Schlupf fangen die Probleme erst richtig an. Je nach Schlupfergebnis sind zwischen 20 und 30 kleine Chamäleons aufzuziehen und unterzubringen. Ich überführe sie in Gruppen zu fünf Tieren nach Größe sortiert in ein kleines Terrarium (25 x 25 x 50 cm), ausgerüstet mit UV-Licht (15 %) und einer 40-Watt-Lampe. Die Temperaturen sollten tags nicht über 27 und nachts nicht unter 20 °C betragen, und es muss auf eine hohe Luftfeuchtigkeit von 80–90 % geachtet werden. Nach 2–3 Monaten können die Klimabedingungen schrittweise an die der adulten Tiere angepasst werden. Staunässe gilt es in den Aufzuchtbehältern zu vermeiden, die bei engmaschiger Gaze schnell auftreten kann. Dann muss täglich für genügend Luftzirkulation gesorgt oder der Gazeanteil erhöht werden. Hier bieten einfache Holzrahmenterrarien einige Vorteile.  An Sonnentagen überführe ich die Nachzuchten in spezielle kleine, freihängende Fliegengazebehälter, in denen sie sich sichtlich wohlfühlen und die Möglichkeit haben, kleinste Insekten aus der Natur zu fressen. Die Jungtiere sind bereits kurz nach dem Schlupf sehr flink und können geschickt auf dünnen Ästen rennen. Außerdem drohen sie mit offenem Maul und versuchen zu beißen, wenn man sie ergreift. Dabei sollte man aufpassen, dass die Kleinen nicht herunterfallen, denn sie versuchen von der Hand zu springen bzw. sich bei der Flucht fallen zu lassen. Meine Aufzuchtterrarien haben kein Bodensubstrat. Somit sind sie leicht zu säubern, und es besteht nicht die Gefahr, dass die Jungtiere beim Beuteschießen Substratanteile verschlucken. Ansonsten sind die Behälter mit kleinen, dicht wachsenden Pflanzen wie Ficus oder Asparagus (gut geeignet sind auch Gräser) und vielen dünnen Kletterästen ausgestattet, an denen die Jungtiere auch bevorzugt schlafen. Es müssen viele Versteckmöglichkeiten und Sonnenplätze vorhanden sein, damit die Tiere möglichst wenig Stress erleiden. Unter diesen Bedingungen ist das Aufziehen der Babys in kleinen Gruppen für 8–10 Wochen möglich, denn die Einzelaufzucht von bis zu 35 Tieren ist kaum zu realisieren. Ich konnte außerdem beobachten, dass gemeinsam gehaltene Jungtiere meist besser fraßen und schneller wuchsen, als Geschwister, die einzeln gehalten wurden. Trotzdem sollte das Sozialverhalten der Jungtiere immer gut beobachtet werden. Wenn sich erste Stressreaktionen (permanente Dunkelfärbung, gegenseitiges Bedrohen, verzögertes Wachstum u. Ä.), besonders bei den Männchen, zeigen, müssen sie getrennt werden. Ansonsten zeigen sich sofort oder später Folgen wie Nahrungsverweigerung, plötzlicher Tod, schüchternes Verhalten, Paarungsunwilligkeit und Wachstumsstörungen. Von Anfang an muss den Jungtieren ausreichend sowie vitaminisierte und abwechslungsreiche Nahrung angeboten werden. Auch den kleineren Tieren muss ausreichend Futter zur Verfügung stehen. Und mit den im Artikel zur Haltung genannten Tricks verzehren sie nach 10–16 Wochen gelegentlich auch speziell zubereitetes Obst und Gemüse. Anfangs wachsen die Jungtiere je nach Futterangebot schnell und gleichmäßig heran. Ein zu schnelles Wachstum (Geschlechtsreife nach 6–9 Monaten, Wachstumsabschluss nach 12–18 Monaten) ist nicht zu empfehlen. Wenn das Wachstum dem Mineralieneinbau im Skelett vorauseilt, führt dies häufig zu Rachitis. Nach ca. 5 Monaten sind die deutlich größeren Männchen zu erkennen. Die Jungtiere können nach ca. sechs Wochen, besser nach 3–4 Monaten, an erfahrene Terrarianer (Sachkundenachweis, entsprechende Literatur gelesen) abgegeben werden. 
 &amp;nbsp; 
 Weitere Informationen über Herkunft, Entwicklungsgeschichte,    Haltung, Paarung, Zucht und Krankheiten des Pantherchamäleons entnehmen Sie bitte meinem Buch:  Das Pantherchamäleon&amp;nbsp; - Furcifer pardalis 1. Auflage März 2011; Seiten: 131; Fotos: 87; Bindung: broschiert,  von Dr. Carsten Schneider, erschienen im Kleintierverlag   Preis: 14,80 €    Herzlichst  Ihr Dr. Carsten Schneider 
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            <title type="text">Lucky Reptile Super Fog Luftbefeuchter</title>
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                                            Der Super Fog Luftbefeuchter – für den Profi geeignet. Die ideale Lösung um die Luftfeuchtigkeit im Regenwaldterrarium zu erhöhen.
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                 Der  Lucky Reptile Super Fog Luftbefeuchter  aus dem Terraristikshop.net ist ein richtig guter Ausstattungsgegenstand für ein Regenwaldterrarium. Auf Grund seiner hohen Leistung kann das rund 2,3 Kilogramm schwere Gerät einen feinen Nebel im Terrarium erzeugen, aber auch für eine hohe Luftfeuchtigkeit in einem Gewächshaus für exotische Pflanzen verwendet werden. Immerhin verteilt es bis zu 325 Milliliter Wasser pro Stunde in der Raumluft. Diese hohe Leistung beim Lucky Reptile Super Fog Luftbefeuchter macht es auch möglich, dass mit Hilfe der Lucky Reptile Multi Outlet Technik gleich mehrere Terrarien mit der optimalen Luftfeuchtigkeit versorgt werden können. Dafür sind Ergänzungsteile wie der Auslass „neu“ für fexiblen Schlauch Super Fog&amp;nbsp; zu bekommen. Der originale Wassertank weist ein Fassungsvermögen von 2,5 Litern auf. Er kann bei Bedarf gegen einen Ersatz Wassertank für Super Fog ausgetauscht werden. Auch das Ventil für Wassertank Super Fog und der Schwimmer Super Fog sind genau wie der Ersatz Trafo Super Fog als einzeln bestellbare Ersatzteile zur kontinuierlichen Wartung als Terrarienzubehör erhältlich.  Von einem Dauerbetrieb der Lucky Reptile Super Fog Luftbefeuchter raten die Experten ab. Deshalb sollte man sich zur optimalen Steuerung der Luftbefeuchtung im Terrarium über die Funktionen der Lucky Reptile Humindity Control II beraten lassen oder sich als sehr preiswerte Alternative im Terraristikbedarf zumindest eine Zeitschaltuhr kaufen. Der Lucky Reptile Super Fog Luftbefeuchter kann den Nebel im Terrarium über einen Höhenunterschied von bis zu zwei Metern bereit stellen. Die Intensität des Nebels im Dschungelterrarium lässt sich damit stufenlos regeln. Allerdings sollte zur Verlängerung der Lebensdauer des Geräts aus dem Terrarienzubehör nur destilliertes Wasser verwendet werden. Wissen sollte man beim Kauf der Lucky Reptile Super Fog Luftbefeuchter, dass die Membran aus der vom Hersteller gewährten Garantie ausgeschlossen ist. Sie zählt zur Kategorie Verbrauchsmaterial und kann aber als Ersatzmembran für Super Fog einzeln nachgekauft werden. 
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            <title type="text">Thermostate und Hygrostate im Terrarium</title>
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                                            Thermostate und Hygrostate für das Regenwaldterrarium. Einfache und präzise Steuerung von Temperatur und Luftfeuchte.
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                 Wer sich ein eigenes Regenwald- oder Dschungelterrarium einrichten möchte, der kommt ohne moderne Thermostate und Hygrostate nicht aus. Reptilien stellen hohe Ansprüche an eine artgerechte Haltung. Sie umfasst einen bestimmten Temperaturbereich, aber auch eine Luftfeuchtigkeit, die sich innerhalb eines Rahmens bewegt, der die natürlichen Lebensbedingungen der Tiere optimal nachbilden kann. Mit gutem Terraristikzubehör wie zum Beispiel dem Lucky Reptile Thermo Control Pro II oder der Lucky Reptile Humidity Control II kann man den optimalen Temperaturbereich einrichten oder sehr genau die Luftfeuchtigkeit im Terrarium regeln. Kann den Reptilien keine Haltung in naturähnlichen Klimawerten ermöglicht werden, setzt man leider die Gesundheit seiner „Schuppentiere“ aufs Spiel. Die Exoten sind dann anfälliger für parasitäre Erkrankungen, pflanzen sich weniger fort und sind generell träger und lebloser. Ebenso verkürzen dauerhaft falsche Klimawerten die Lebenserwartung immens. Die Investition in ein Thermostat oder Hygrostat zahlt sich doppelt aus, auf der einen Seite erfreuen sich die Reptilen bester Gesundheit und&amp;nbsp; Vitalität, auf der anderen spart man bares Geld durch weniger bis kaum Tierarztbesuche und teure Medikamente. 
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            <title type="text">Freilandhaltung und freie Haltung von Pantherchamäleons</title>
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                                            Möchte man sein Pantherchamäleon frei in der Wohnung, im Wintergarten oder vielleicht so gar &quot;Freiland&quot; halten, finden Sie hier ein paar interessante Anregungen und Dinge, die explizit berücksichtigt werden müssen.
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  Freie Haltung im Zimmer, Wintergarten und Gewächshaus   Pantherchamäleons eignen sich recht gut für die freie Haltung in einem Zimmer, z. B. an einer großen Fensterfront, in einem Wintergarten oder im Gewächshaus. Dabei sind einige grundlegende Punkte zu beachten. Bei der Haltung an einer Fensterfront ist diese mit dicken, frei hängenden Ästen auszustatten, damit das Chamäleon möglichst vor Ort bleibt. Chamäleons lieben eine dichte Bepflanzung mit robusten Pflanzen. Wichtig ist ein Sonnenplatz (Spotstrahler) in ausreichender Entfernung, damit sich das Tier aufwärmen kann, ohne sich dabei zu verbrennen. Wintergärten oder Gewächshäuser sollten beheizbar sein und Mindesttemperaturen von 15 °C sowie ausreichend Schattenplätze mit nicht über 35 °C bieten. An besonders heißen Tagen muss eine gute Luftzirkulation über einen Ventilator oder eine Belüftung gewährleistet sein. Die Wasserversorgung der Chamäleons kann über eine Pipette, eine Tropftränke oder einen Zimmerspringbrunnen erfolgen. Außerdem muss durch häufiges Übersprühen der Pflanzen auf eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit geachtet werden, da die Tiere sonst schnell austrocknen.  Das Futter kann von einer Pinzette oder aus einer Futterdose gereicht werden. Da Furcifer pardalis sein Geschäft häufig von demselben dicken Ast aus verrichtet, lässt sich der Kot gut in einer Sandschale auffangen. Vorsicht ist geboten, wenn man die Tür öffnet, da sich die Chamäleons gelegentlich auch auf dem Boden bewegen. Fenster und Türen müssen stets geschlossen bleiben, da die Tiere sogar am glatten Fensterrahmen emporklettern können. Haustiere wie Katzen und Hunde können eine Gefahr für Chamäleons darstellen. Es bietet sich daher an, das Blumenfenster mittels Paravent, Rollo oder Plexiglasscheibe abzutrennen. Die freie Zimmerhaltung praktiziere ich erst, wenn die Tiere ca. sechs Monate alt sind. Auch dann sollte höchstens ein Pärchen gemeinsam gehalten und darauf geachtet werden, dass sich die Partner aus dem Weg gehen können. Selbst der Sichtkontakt zu anderen Chamäleons in Terrarien sollte vermieden werden. Ideal ist es, wenn ein Terrarium zur Eiablage oder zur gelegentlichen Trennung der Tiere bereitgehalten wird. Sicherheitshalber sollte für das Weibchen in den Pflanzkübeln genügend Substrat für eine Eiablage vorhanden sein.    Freilandhaltung   Wenn irgendwie möglich sollte man seinen Chamäleons die Möglichkeit der Freilandhaltung im Garten oder auf dem Balkon bieten. Diese willkommene Abwechslung erhöht das Wohlbefinden der Tiere erheblich, was sich durch eine gesteigerte Aktivität und Farbenpracht widerspiegelt. Ein ungefiltertes Sonnenbad und Frischluft erhöht die Vitalität und stimuliert zur Fortpflanzung. Für einen Freilandaufenthalt bietet sich ein ausbruchsicheres, möglichst großes Gehege an, worin es nicht zu einem Hitzestau kommen kann. Drahtgaze ist zu vermeiden, da ansonsten Verletzungen an Schwanz und Zehen drohen. Auch die empfindliche Zunge könnte beim Zungenschuss durch die Maschen verletzt werden. Weiterhin muss das Eindringen von Vögeln, Mardern, Katzen oder Hunden ausgeschlossen sein. 
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                            <updated>2020-02-05T17:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Gestaltung einer Rückwand mit Modellierton</title>
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                                            Die Gestaltung einer Terrarienrückwand oder eines Sonnenplatzes mit naturbelassenen Namiba Terra Terra Puzzle Modellierton.
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                  Modellierung einer Terrarienrückwand mit dem Namiba Terra Puzzle Modellierlehm  Die Gestaltung einer Rückwand und die entsprechenden Vorbereitungen des Modellierlehms sind nur für Glas- , Kunststoff- oder Acrylterrarien gedacht. Der Hersteller des Modellierton, die Firma Namiba Terra, rät von einem Einsatz in Holzterrarien aus hygienischen und den klimaregulatorischen negativen Eigenschaften eben dieser Terrarien ab. Zur Gestaltung benötigen wir Namiba Terra Puzzle Modellierlehm und Terra‑Puzzle Fixiermatten oder Terra‑Puzzle Fixiergittern. Zuallererst sollten sämtliche Glasflächen im Terrarium gereinigt werden.   Befestigung der Fixiermatte oder des Fixiergitters   Das Fixiergewebe eignet sich für kleinere Terrarien oder zu Gestaltung eines Felsvorsprungs oder Sonnenplatzes, in größeren Terrarien verwendet man besser ein oder mehrere Fixiergitter. Die Fixiermatte sollte punktuell mit Silikon (bitte nur Terraristik- oder Aquaristiksilikon verwenden) an der Rückseite des Terrariums geklebt werden, bei dem Fixiergitter zwecks besserer Befestigung alle Gitterfuschen an der Terrarienwand festkleben. Ist die endgültige Position der Fixierelemente erreicht, dann das Silikon 24 Stunden trocknen lassen, um ein Ablösen von der Terrarienrückwand zu vermeiden.   Vorbereitung des Terra Puzzle Modellierton   Um den Modellierlehm besser verarbeiten zu können, sollte man diesen vorher weich kneten. Mit einem Draht oder Messer kann man dazu handliche Portionen von dem Tonblock abschneiden und&amp;nbsp; diese auf einem Holzbrett oder einem anderen festen Untergrund ordentlich durchkneten.   &amp;nbsp;Anbringen des Lehms und ausmodellieren   Den Modellierton so auf das Fixiergitter oder die Fixiermatte auftragen, so dass der Lehm hinter das Gitter oder Matte gedrückt wird. Dabei sollte die Rückwand in mehreren Etappen in einer Dicke von 2-3cm aufgebaut werden.   
 Der Lehm sollte von oben nach unten einmassiert werden, so dass er idealerweise hinter das Fixierelement gestopft wird. Ist die Rückwand in der gewünschten Form gestaltet, kann der noch feuchte Ton&amp;nbsp; mit einem Spatel oder Löffel geglättet werden.     
 &amp;nbsp; 
  Dekorieren der Rückwand  
  In die Lehmrückwand können nun unterschiedliche Dekorationsmaterialien wie Kieselsteine, Schieferplatten, Korkäste, Wurzeln oder auch sukkulente Pflanzen eingebastelt werden. Ein weiterer toller Farbeffekt ist das Bestreuen mit Sand (solange die Rückwand noch feucht ist), so können sehr schöne Akzente gesetzt werden. Ist der Ton bereits zu trocken, einfach mit Wasser besprühen, den Ton etwas anweichen lassen und weiter bearbeiten. 
  Finish und Beschaffenheit der Oberfläche  Wichtig ist, dass die Naturton-Rückwand langsam trocknet (über einen Zeitraum von einigen Tagen), denn bei zu schneller Trocknung können sich Risse bilden.  Diese können aber einfach beseitigt werden in dem die Rückwand erneut angefeuchtet und mit weiterem Lehm aufgefüllt wird. Um ein gleichmäßiges Aushärten zu erreichen, kann die Rückwand auch noch mit Folie abgedeckt werden. Die Konsistenz der Rückwandoberfläche kann durch zusätzliches Besprühen mit feinem Wassernebel (Sprühflasche) beeinflusst werden, häufigeres Ansprühen und Abtrocknen lassen die Oberfläche immer härter werden. Es muss nur darauf geachtet werden, dass es zu keinen Auswaschungen der Oberfläche und einem späteren Aufweichen der Rückwand kommt.    
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            <title type="text">Beschreibung und Systematik von Pantherchamäleons</title>
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                                            Eine kleine Artvorstellung des Pantherchamäleons (Furcifer pardalis). Es wird kurz auf die Systematik (Taxonomie und stammesgeschichtliche Einordnung) eingegangen und dann das Pantherchamäleon vorgestellt. Was sich erst trocken und wissenschaftlich anhört, wird von unserem Cha...
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                  Das Pantherchamäleon, Furcifer pardalis, gilt neben dem Jemenchamäleon, Chamaeleo calyptratus, oft als „Anfängerchamäleon“. Die häufig spektakuläre Färbung, seine vergleichsweise einfache Haltung sowie ein zunehmendes Angebot von Nachzuchten führten in den letzten Jahren zu einem regelrechten Boom dieser Art in der Terrarienhaltung.  Doch ein „Anfängerchamäleon“ ist das Pantherchamäleon nur bedingt, und insbesondere bei der Vermehrung (Eiablage, Inkubation der Eier, Aufzucht der Jungtiere) sowie der Erkennung und Behandlung von Krankheiten kommt es noch häufig zu Problemen.  Trotz steigender Nachzuchtzahlen übersteigt die Nachfrage das Angebot deutlich, was u. a. auch auf eine hohe Jungtiersterblichkeit schließen lässt. Über das Pantherchamäleon steht erfreulicherweise durchaus hochwertige Literatur zur Verfügung, doch hoffe ich, mit einigen neuen Beobachtungen, Fotos und meinen Erfahrungen aus 30-jähriger Terrarienhaltung dieser Art weitere Anregungen zur Lösung vieler noch ungeklärter Probleme geben zu können. Meine Beschreibungen beziehen sich hauptsächlich auf die Lokalform „Diego Suarez“, die sich zwar farblich, aber nicht in der Haltung von anderen Formen unterscheidet.   Systematik  Furcifer pardalis wird innerhalb der Familie der Chamäleons (Chamaeleonidae) zur Unterfamilie der sogenannten Echten Chamäleons (Chamaeleoninae) gezählt. Erstmalig beschrieben wurde das Pantherchamäleon im Jahr 1829 von dem französischen Naturforscher Georges CUVIER als Chamaeleo pardalis. In einer Revision von KLAVER &amp;amp; BÖHME (1986) wurde es in die Gat tung Furcifer gestellt, sodass die derzeitige korrekte wissenschaftliche Bezeichnung Furcifer pardalis (CUVIER, 1829) lautet. Der Gattungsname Furcifer entstammt dem Lateinischen und besteht aus den beiden Wörtern „furca“ für Gabel und „ferre“ für tragen. Zusammengesetzt bedeutet das „gabeltragend“ und bezieht sich auf die Form der Schnauzenfortsätze vor allem der Männchen. Der Artname „pardalis“ ist dem lateinischen „pardus“ entlehnt, bedeutet „Leopard“ und nimmt Bezug auf die Leopardenfleck-Zeichnung der Tiere. Die einzelnen Populationen aus verschiedenen Gebieten Madagaskars unterscheiden sich – insbesondere bei den Männchen – farblich zum Teil erheblich voneinander und bilden gut abgrenzbare Lokalformen, die aber nicht als Unterarten betrachtet werden.   Beschreibung  Furcifer pardalis gehört zu den großen Chamäleonarten. Adulte Tiere zeigen einen deutlich ausprägten Geschlechtsdimorphismus, also ein unterschiedliches Aussehen von Männchen und Weibchen. Die Männchen erreichen eine Gesamtlänge von fast 50 cm, die Weibchen bleiben mit bis zu 35 cm deutlich kleiner. Von der Gesamtlänge entfällt bei beiden Geschlechtern etwa die Hälfte auf den Schwanz. Die Tiere besitzen einen mit Stachelschuppen besetzten Rücken- und Kehlkamm sowie einen sich nach hinten aufwölbenden Helm. Diese Strukturen sind bei Männchen insgesamt größer und stärker ausgeprägt. Zudem haben Männchen eine verdickte Schwanzwurzel und tragen auf jeder der beiden seitlichen Oberkanten der Schnauze eine Reihe auffälliger Tuberkelschuppen, wodurch unechte Hörner, die namensgebende gegabelte „Schaufel“ an der Schnauzenspitze, entstehen. Innerhalb seines großen Verbreitungsgebietes hat das Pantherchamäleon – insbesondere bei den adulten Männchen – zahlreiche lokale Farbvarianten entwickelt. Deren Beschreibung würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Insgesamt verfügen Männchen über eine komplette Farbskala, die auch Blau, Türkis, Rot und Orange enthalten kann. Die spektakulärsten Farbkombinationen zeigt das Männchen während der Balz oder beim Blickkontakt mit einem männlichen Rivalen.  Weibchen weisen vor allem verschiedene Braun- und Rottöne mit schwarzen Zeichnungselementen auf, die besonders intensiv und kontrastreich beim Erblicken eines Männchens als Abwehrreaktion oder im trächtigen Zustand werden. Alle Farbformen haben einen horizontal verlaufenden Lateralstreifen aus unterschiedlich großen länglich ovalen Flecken, der sich immer etwas abhebt. Jungtiere zeigen nach dem Schlupf eine dunkelbraune Färbung, die zunehmend aufhellt. Oft weisen die Weibchen allerdings unmittelbar nach dem Schlupf eine Rotfärbung der Zwi schenschuppenhaut (Interstitialhaut) im Kehlbereich auf und zeigen insgesamt eine beigebräunliche Neutralfärbung. Die jungen Männchen sind eher graugrünlich mit deutlicherem Lateralstreifen. Mit Erreichen der Geschlechtsreife nach 6–9 Monaten haben die Geschlechter ihr endgültiges Farbkleid. Die Körperform dieser großen Chamäleons ist perfekt an die baumbewohnende Lebensweise angepasst. Mithilfe verschiedener Rumpfmuskeln und der Lungensäcke kann F. pardalis seinen Körper seitlich abplatten und in eine regelrechte Blattform bringen. Dabei wird dieser extrem hoch und schmal, sodass große Männchen fast wie eine Frisbee-Scheibe aussehen. Diese spezielle Körperform hilft nicht nur bei der Balz und beim Drohen, sondern auch beim Verstecken hinter dünnen Stämmen und optimalen Ausnutzen der Sonnenstrahlen zum Aufwärmen.  Wie alle Chamäleons besitzen F. pardalis zangenförmige Greiffüße, mit denen sie sich im schaukelnden Geäst perfekt bewegen können. Zusätzlich unterstützt der Greifschwanz das Klettern, der bei Echten Chamäleons nicht abgeworfen und nicht regeneriert werden kann. 
 Weitere Informationen über Herkunft, Entwicklungsgeschichte, Haltung, Paarung, Zucht und Krankheiten des Pantherchamäleons entnehmen Sie bitte meinem Buch:  Das Pantherchamäleon&amp;nbsp; - Furcifer pardalis 1. Auflage März 2011; Seiten: 131; Fotos: 87; Bindung: broschiert,  von Dr. Carsten Schneider, erschienen im Kleintierverlag   Preis: 14,80 €    Herzlichst  Ihr Dr. Carsten Schneider 
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                            <updated>2020-02-05T17:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Verbreitung und Lebensraum von Pantherchamäleons (Furcifer pardalis)</title>
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                                            Alles über den Lebensraum und das Verbreitungsgebiet des Pantherchamäleons (Furcifer pardalis).
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                   Verbreitung  Das Verbreitungsgebiet des Pantherchamäleons sind vorwiegend küstennahe Regionen und erstreckt sich von Ankarafantsika im Nordwesten über Antsiranana (Diego Suarez) an der Nordspitze bis Tamatave an der Ostküste Madagaskars. Zudem kommt die Art auf einigen vorgelagerten Inseln wie Nosy Bé, Nosy Boraha, Sainte Marie u. a. vor.  Die Terra typica (der Fundort des für die Erstbeschreibung verwendeten Exemplars) ist die Insel Mauritius. Nach dem F. pardalis dort lange Zeit nicht mehr nachgewiesen wurde, gibt es hier jetzt wieder wohl von Menschen eingeschleppte größere Populationen. Auch auf der Insel La Réunion ist F. pardalis mittlerweile weit verbreitet, und auch diese Populationen sind wahrscheinlich ursprünglich von Menschen eingeführt worden. Neben diesen Vorkommen gibt es auch Funde im US-Bundesstaat Kalifornien, die von Menschen ausgesetzt wurden oder entwichen sind und dort geeignete Lebensbedingungen vorfinden. Mit zunehmender Verbreitung als Terrarienpflegling muss auch mit weiteren Vorkommen ausgesetzter Tiere in geeigneten Regionen gerechnet werden.   Lebensraum  Furcifer pardalis lebt vorwiegend im Bereich der feuchtheißen Küstenregionen. Die Lebensräume reichen von Meeresniveau bis in Höhen von 1.200 m ü. NN. Entsprechend unterschiedlich sind die jeweiligen Klimabedingungen, mit z. T. stark variierenden Werten für Niederschlag, Luftfeuchtigkeit und Temperatur. So können die maximalen Tag-/Nachttemperaturen im Habitat von 40 bis 16 °C schwanken. Die relative Luftfeuchte liegt zwischen 70 und 100 %. Außerdem besteht der klimatische Jahreszyklus aus einer sehr langen Regenzeit (November bis März) und einer „Trockenperiode“ (im Rest des Jahres), wobei es selbst dann an der Küste sehr feucht ist. Einen bevorzugten Biotoptyp gibt es offensichtlich nicht. Die Tiere halten sich auf Küstendünen, in Sträuchern, an Regenwaldrändern, in Bäumen, an Palmen und als Kulturfolger auch in der Nähe des Menschen (Gärten, Parks, Feldränder, Zäune etc.) auf. Auch dichte Regenwälder werden trotz geringerer Sonneneinstrahlung nicht komplett gemieden.  Weitere Informationen über Herkunft, Entwicklungsgeschichte, Haltung, Paarung, Zucht und Krankheiten des Pantherchamäleons entnehmen Sie bitte meinem Buch:  Das Pantherchamäleon&amp;nbsp; - Furcifer pardalis 1. Auflage März 2011; Seiten: 131; Fotos: 87; Bindung: broschiert,  von Dr. Carsten Schneider, erschienen im Kleintierverlag   Preis: 14,80 €    Herzlichst  Ihr Dr. Carsten Schneider 
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            <title type="text">Verhalten von Pantherchamäleons (Furcifer pardalis)</title>
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                                            Ein kleiner Blogartikel über das spannende Verhalten von Pantherchamäleons.
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  Verhalten  Pantherchamäleons sind tagaktiv und gegenüber Artgenossen unverträgliche Einzelgänger. Wenn sich zwei Tiere begegnen, reagieren sie mit kurzen Nickbewegungen aufeinander und checken dabei Geschlecht, Größe und Stimmung des Gegenübers ab. Spektakulär sind die Begegnungen kontrahierender Männchen. Diese präsentieren sich gegenseitig bereits aus einiger Distanz ein manchmal schrill buntes Farbkleid und ihren seitlich abgeflachten, vergrößerten Körper. Meist verzieht sich dann der Eindringling oder das kleinere Tier. Begegnen sich aber gleichstarke Tiere, kommt es zu einem sogenannten Kommentkampf, der nach festen Regeln abläuft. Die Kontrahenten gehen dann in vollster Farbenpracht und mit maximal vergrößertem Körper langsam aufeinander zu und öffnen fauchend und zischend ihre Mäuler. Wenn nicht bereits jetzt einer der Gegner aufgibt, kommt es zu heftigen Stößen und Beißereien, bis das unterlegene Tier – ganz dunkel geworden – das Weite sucht. Auf der Flucht sind sie erstaunlich schnell und sogar zu kleinen Sprüngen fähig. Schwere Verletzungen mit tödlichem Ausgang kommen bei den Kämpfen zum Glück selten vor.   Den Weibchen gegenüber sind die Männchen nicht aggressiv. Im Gegenteil, nicht paarungsbereite Weibchen können sogar allzu aufdringliche Männchen androhen und attackieren. Ein Verhalten, das sie in abgeschwächter Form manchmal auch anderen Weibchen gegenüber zeigen.  Dem Menschen gegenüber verhält sich das Pantherchamäleon zumeist recht ruhig, was den Umgang mit ihnen erheblich erleichtert. Die Tiere lernen schnell ihre Umgebung und ihren Pfleger kennen und zeigen dann sehr bald keine Anzeichen von Stress mehr. Gelegentlich konnte ich ein Kopfnicken bzw. Körperzittern als Reaktion auf das Erblicken eines Menschen beobachten. Chamäleon-Männchen zeigen manchmal Imponiergehabe auf den menschlichen „Kontrahenten“, wenn dieser z. B. bunte Kleidung trägt. Fühlen sich Chamäleon bedroht, können sie auch schmerzhaft in die Hand des Pflegers beißen.  Gehör- und Geruchssinn sind bei Chamäleons nur sehr schwach ausgeprägt. Ihnen fehlt das Trommelfell, was ein nur begrenztes Hörvermögen bedingt. Jedoch werden niedrigfrequente Vibrationen über den Körper wahrgenommen (NECAS 1999). Auch ein nicht sehr differenzierter Geschmackssinn wird nach neuesten Erkenntnissen vermutet.  Die hochspezialisierten Augen können in der Horizontalen um etwa 180° und in der Vertikalen um etwa 90° unabhängig voneinander bewegt werden. Die Chamäleons haben somit, ohne ihren Kopf zu bewegen, einen fast kompletten Rundumblick. Unermüdlich suchen sie die Umgebung nach Artgenossen, Feinden oder Beute ab. Erst zum Scharfstellen auf eine Beute peilen beide Augen dasselbe Objekt an.  In Anpassung an ihre Lebensweise haben Chamäleons eine einmalige und beeindruckende Jagdmethode entwickelt. Sie lauern meist als „sit and wait“-Jäger versteckt auf mögliche Beu e, z. B. Insekten, die dann mit ihrer extrem verlängerten Zunge regelrecht abgeschossen wird. Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde wird die Beute ins Maul befördert. Hierbei wird diese vom keulenförmigen Zungenmuskelende umklammert und zusätzlich von einem klebrigen Sekret gehalten. Der Zungenschuss ist ein komplexer Vorgang und erreicht die erstaunliche Schussweite von etwa der Gesamtlänge des Chamäleons. Furci fer pardalis kann aber auch ohne Zungenschuss Nahrung in seiner Nähe mit dem Maul direkt packen. Insbesondere kranke oder ältere Tiere mit Zungenschwäche machen so dauerhaft Beute.  Adulte Pantherchamäleons haben recht konservative Schlafgewohnheiten und suchen nachts meist denselben, möglichst bequemen und stabilen Ast im Terrarium auf. Dann haben sie ein deutlich helleres Farbmuster. Die leichten Jungtiere bevorzugen dagegen als Schlafplatz die obersten Blätter und feinen Astenden.   Weitere Informationen über Herkunft, Entwicklungsgeschichte, Haltung, Paarung, Zucht und Krankheiten des Pantherchamäleons entnehmen Sie bitte meinem Buch:   Das Pantherchamäleon&amp;nbsp; - Furcifer pardalis  1. Auflage März 2011; Seiten: 131; Fotos: 87; Bindung: broschiert,  von Dr. Carsten Schneider, erschienen im Kleintierverlag   Preis: 14,80 €    Herzlichst  Ihr Dr. Carsten Schneider   
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            <title type="text">Terrarienbegrünung leicht gemacht</title>
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                                            Terrarien lassen wunderbar mit vielen Ficus Arten bepflanzen. Hier ein kleiner Bericht über die Kletterfeige (Ficus pumila). Schön, grün, einfach ideal zur Begrünung.
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 Der Ficus pumila (Kletterfeige) ist eine rankende, relativ schnell wachsende Ficus-Art mit ovalen oder herzförmigen Blättern an dünnen Stielen. Sie bildet Haft- und Luftwurzeln aus und ist daher für die Begrünung senkrechter Flächen besonders gut geeignet. Bei Temperaturen zwischen 20 und 30°C, mäßiger Luftfeuchte und regelmäßigen Wassergaben wächst sie am besten, allerdings wird Ballentrockenheit nicht vertragen - sie führt schnell zu kompletten Blattverlust. Hat die Pflanze alles zugewuchert, was recht schnell passiert, kann man sie problemlos auch stark zurückschneiden und sie treibt wieder aus. Aus den abgeschnittenen Zweigen lassen sich in feuchter Erde oder in Wasser bei Temperaturen um die 25°C leicht neue Pflanzen ziehen. Wenn man dies in Wasser macht, müssen sie natürlich wenn genügend Wurzeln ausgebildet sind, noch in Erde gepflanzt werden. Am besten gelingt die Vermehrung, wenn die abgeschnittenen Zweige schon Luftwurzeln haben. Die Kletterfeige eignet sich sehr gut für das Terrarium, weil sie einerseits recht robust ist was die Umweltbedingungen angeht, andereseits auch den Tieren gegenüber. Sie lässt, wenn im Bodengrund des Terrariums ausgepflanzt - sofern es Erde ist, einen natürlichen Eindruck entstehen und bietet viele Versteckmöglichkeiten für die Tiere. Außerdem trägt sie durch ihre Verdunstung zu einem besseren Terrarienklima bei und ist leicht vermehrbar. Alles in allem eine sehr gute Pflanze für Regenwaldterrarien. 
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            <title type="text">Allgemeines zum Jemenchamäleon Teil 2</title>
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                                            Hier nun Teil 2 des Blogs von Dr. Schneider über das Jemenchamäleon. Hier wird das interessante Verhalten der Jemenchmäleons beschrieben und auf artenschutzrechtliche Bedenken eingegangen.
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  Verhalten  
 Das Jemenchamäleon ist ein tagaktiver und gegenüber Artgenossen unverträglicher Einzelgänger. Als wechselwarmer Vertreter benötigt es nach seiner Nachtruhe ein ausgiebiges Sonnenbad. Hierbei nimmt das Chamäleon eine dunkle Farbe an und reckt sich mit größtmöglicher Körperoberfläche dem Spotstrahler bzw. der Sonne entgegen. Hat es seine Vorzugstemperatur (25–28 °C) erreicht, geht es auf Nahrungssuche. Steigen die Temperaturen gegen Mittag über 35°C, zieht es sich in den Schatten zurück und trägt hellere Farben. Wie auch von anderen Reptilien bekannt, sind Jemenchamäleons in der Lage, sich durch „Hecheln“ etwas abzukühlen. 
 Bei starkem Hunger gehen die Tiere zwar auch aktiv auf Nahrungssuche, aber meist lauern sie als „sit and wait“-Jäger (Ansitzjäger) versteckt auf mögliche Beute. 
 Begegnet das Jemenchamäleon einem Artgenossen, führt es kurze Nickbewegungen aus und wartet auf dessen Reaktion (Veränderung der Körperform, Färbung). Wenn das Gegenüber erkannt und eingeschätzt ist (Artzugehörigkeit, Geschlecht, Stimmung), erfolgt die Gegenreaktion. Treffen z. B. zwei Männchen aufeinander, präsentieren beide schon von weitem ein buntes Farbkleid und zeigen sich gegenseitig ihre vergrößerten Flanken, bis einer (meist der Reviereindringling oder das unterlegene Tier) das Weite sucht. Begegnen sich gleich starke Tiere, kommt es zu einem Kommentkampf nach festen Regeln: Die Kontrahenten gehen intensiv gefärbt und mit größtmöglicher Flankenpräsentation langsam aufeinander zu und öffnen fauchend ihre Mäuler. Sollte das nicht zur Aufgabe eines Gegners ausreichen, kommt es zu heftigen Helmstößen und Beißereien, bis der Unterlegene mit abgedunkeltem Farbkleid das Weite sucht. Schwerere Verletzungen kommen hierbei nur selten vor. 
 Allgemein sind die Männchen schon als Jungtiere aggressiver und scheuer als die Weibchen. Aber dies kann individuell sehr unterschiedlich sein. So gibt es in beiden Geschlechtern, auch aus derselben Nachzuchtgeneration, sehr zahme, fast aufdringliche, aber auch sehr scheue Tiere, die sich schon bei Sichtkontakt zum Pfleger verstecken. 
 Wildfänge sind schlechter an Menschen zu gewöhnen, und jeder Kontakt führt bei ihnen zu Stress. Nachts schlafen die Adulti meist auf demselben höchsten, aber noch bequemen Ast im Terrarium. Die Jungtiere bevorzugen die obersten Blätter und feinen Astenden zum Schlafen. 
 &amp;nbsp; 
  Artenschutz    
 Das Jemenchamäleon steht wie alle Chamäleons (mit Ausnahme der Gattung  Rhampholeon ) nach der EU-Artenschutzverordnung unter Artenschutz. Im Washingtoner Artenschutzabkommen wird es in Anhang II (mittelgradige Schutzbedürftigkeit) aufgeführt, was im EU-Artenschutzgesetz zu einer Aufnahme in Anhang B führt. Es besteht zwar innerhalb der EU keine CITES-Bescheinigung-Pflicht mehr, aber eine Meldepflicht bei der im jeweiligen Bundesland zuständigen Behörde innerhalb von vier Wochen nach der Anschaffung. Auf Verlangen muss z. B. der Unteren Naturschutzbehörde ein entsprechender Herkunftsnachweis (Kaufvertrag, Nachzuchtbescheinigung) mit Name und Adresse des Verkäufers vorgelegt werden können. Beim Erwerb eines Jemenchamäleons sollte also darauf geachtet werden, dass man die nötige Herkunftsbescheinigung erhält. Die übliche Handhabung bei eigenen Nachzuchten oder häufig wechselten Populationen sollte mit dem zuständigen Sachbearbeiter individuell besprochen werden; sie variiert stark von Bundesland zu Bundesland und sogar innerhalb eines Bundeslandes. Die aktuellen Rechtsvorschriften (EU-Artenschutzrecht mit Anhang A–D vom 1.7.1997) über Kauf, Besitz, Zucht, kommerzielle Nutzung, Ein- und Ausfuhr kann man beim Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 1320 in 53003 Bonn beziehen. Weitere Informationen sind über die DGHT und ihre Internet-Homepage einsehbar. 
 Zwar noch nicht Pflicht, aber sinnvoll ist das Ablegen des Sachkundenachweises Terraristik, der von der DGHT angeboten wird. Hierdurch wird immerhin bestätigt, dass sein Inhaber sich wenigstens theoretisch mit dem Thema Terraristik auseinandergesetzt hat. 
    
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            <title type="text">Allgemeines zum Jemenchamäleon Teil 1</title>
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                                            Ein weitere informativer Blog von Dr. Schneider, nur diesmal über das Jemenchamäleon. In dem ersten Teil beschreibt Dr. Schneider den Lebensraum sowie das Verbreitungsgebiet und stellt sehr ausführlich das Jemenchamäleon vor.
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 DAS JEMENCHAMÄLEON CHAMAELEO CALYPTRATUS Von Dr. Carsten Schneider 
 Teil 1 - Allgemeines   Verbreitung und Lebensraum  Verbreitungsgebiet des Jemenchamäleons ist die südliche Arabische Halbinsel, von der Asir-Provinz Saudi-Arabiens bis nach Aden im Jemen. In Teilen Floridas wurde es bewusst ausgewildert und hat sich dort mittlerweile etabliert (LOVE 2003; KRYSKO et al. 2004). Außerdem wurde es in stabilen, noch lokalen Populationen auf Maui / Hawaii (MASUOKA 2002) beobachtet. Diese haben sich von 2002–2004 erheblich vermehrt und gelten als Bedrohung für die heimische Fauna. Da die Chamäleons ideale Lebensbedingungen vorfinden und keine Feinde zu fürchten haben, ist sogar mit einer weiteren Ausbreitung zu rechnen. Aufgrund des dort bestehenden dichten Regenwaldes lässt sich das auch durch groß angelegte Absammelaktionen kaum noch verhindern (HURLEY 2004). Mit weiteren Vorkommen durch ausgesetzte Tiere ist bei geeigneten Lebensbedingungen sicherlich zu rechnen. Chamaeleo calyptratus kommt in den unterschiedlichsten Habitaten vor (NECAS 1999; SCHMIDT 1999). Die Lebensräume liegen in Höhen zwischen 500 und 2.800 m ü. NN sowohl in feuchtwarmen Gebieten mit häufigen Regenzeiten als auch in trockenen Gebieten mit Nachtfrost. Entsprechend unterschiedlich sind Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Auffällig ist eine Tag-Nacht-Schwankung von z. B. im Sommer tagsüber 35 °C und nachts 20 °C. Die Tiere halten sich auf dem Boden, in Maisfeldern, in Gebüschen und auch hoch in den Bäumen auf, meist jedoch tagsüber in 1–3 m Höhe und nachts zum Schlafen an den Spitzen der höchsten Äste. Die Vegetationsform reicht von üppigen Bergwäldern bis zur kargen Hochebene mit wenig Bewuchs.   Systematik und Entwicklungsgeschichte  Familie der Chamäleons (Chamaeleonidae) zählt innerhalb der Klasse der Kriechtiere (Reptilia) zur Ordnung der Schuppenkriechtiere (Squamata) und hier zur Unterordnung der Echsen (Sauria). Zusammen mit den beiden Familien der Leguane und der Agamen gehört sie zur Zwischenordnung der Iguania. Nach der Erstbeschreibung durch DUMERIL &amp;amp; DUMERIL (1851) wurde das Jemenchamäleon in die Gattung Chamaeleo gestellt und auch seither dort belassen. Es wird auch zur Untergattung Chamaeleo gerechnet, der vollständige Name lautet also Chamaeleo (Chamaeleo) calyptratus. Auch wenn sich die Populationen aus den unterschiedlichen Gebieten im Jemen und in Saudi-Arabien optisch voneinander z. T. deutlich unterscheiden, handelt es sich nach bisherigem Kenntnisstand nicht um verschiedene Unterarten. Außerdem leben in der Region um Asir/Saudi-Arabien fruchtbare Bastarde Ch. calyptratus x Ch. arabicus, die 1870 von PETERS fälschlich als Unterart Ch. calyptratus calcarifer beschrieben wurden (NECAS 1999).   Beschreibung  Chamaeleo calyptratus gehört zu den großen Chamäleonarten. Die Männchen werden im natürlichen Habitat über 60 cm lang und ca. 6–7 Jahre alt. Im Terrarium bleiben sie mit 50 cm etwas kleiner. Die Weibchen sind mit etwa 30 cm deutlich kleiner und leben bei mehreren Eiablagen nur ca. 3 Jahre. Von der Gesamtlänge fällt die Hälfte jeweils auf den Schwanz. Die Männchen tragen einen imposanten, bis zu 8 cm hohen Helm auf dem Kopf. Bei den Weibchen ist der Helm nur angedeutet sichtbar, wobei allerdings individuelle Unterschiede bestehen. Daran schließt sich ein Rückenkamm bis auf die Schwanzspitze an. Die Kehle weist ebenfalls einen Kamm auf, der als Bauchkamm bis zur Kloake weiterzieht. Der Körper ist mit Schuppen bedeckt, die in den verschiedenen Körperregionen unterschiedliche Größen haben. Da die oberste Hautschicht verhornt ist und nicht mitwachsen kann, häuten sich die Tiere in unregelmäßigen Abständen in mehreren kleinen Fetzen. Dieser Vorgang kann 1–3 Tage dauern und wird von den Tieren aktiv durch Scheuern an Ästen unterstützt. Die Körperform ist perfekt an die baumbewohnende Lebensweise angepasst. Durch die Hilfe verschiedener Rumpfmuskeln und der Lungensäcke ist es Ch. Calyptratus möglich, seinen Körper in „Blattform“ zu bringen. Hierbei wird er sehr hoch und schmal aufgestellt, sodass große Männchen fast aussehen wie eine große Frisbee-Scheibe. Diese spezielle Körperform hilft bei der Balz, beim Drohen, beim Verstecken hinter dünnen Stämmen und beim optimalen Ausnutzen der Sonnenstrahlen zum Aufwärmen. Jemenchamäleons besitzen Greiffüße, bei denen zwei und drei der fünf Finger zusammengewachsen sind; vorne finden sich außen zwei und innen drei Zehen – hinten genau umgekehrt. Hiermit können sie sich auch im schaukelnden Geäst sicher bewegen. Dabei hilft ihnen als „fünfter Fuß“ der weder abwerfbare noch regenerierbare Greifschwanz. Das Jemenchamäleon verfügt über eine breite Farbskala (weiß, schwarz, grau, braun, grün, gelb und orange). Die Grundfärbung des Männchens ist ein helles Gelbgrün, unterbrochen von mehreren gelben Querbinden und braunen Flecken auf dunkelgrünem Grund. Die Weibchen zeigen eine grasgrüne Grundfärbung mit kleinen weißen Streifen und braunen Flecken. Die spektakulärsten Farbkombinationen (grelle gelbe und türkis Streifen mit Punkten) zeigen die Männchen während der Balz, wenn sie ein Weibchen oder einen männlichen Rivalen erblicken. Das Weibchen zeigt sein schönstes Farbenkleid (türkis und gelborange Flecken auf schwarzem Untergrund) als Abwehrreaktion bei Sichtung eines Männchens bzw. im bereits trächtigen Zustand. Farbwechsel entstehen bei Stimmungsschwankungen. Sie dienen vorrangig der innerartlichen Kommunikation und nur untergeordnet der Anpassung an die Umgebung, wobei die Chamäleons in ihrer Grundfärbung (neutrale Stimmung) gut in das Habitat „passen“. Die hochspezialisierten Augen können unabhängig voneinander bewegt werden und suchen unermüdlich die Umgebung nach Artgenossen, Feinden oder Beute ab. Die Chamäleons können, ohne ihren Kopf zu bewegen, einen Blickwinkel von fast 360 Grad überblicken. Erst zum Scharfstellen, z. B. kurz vor dem Zungenschuss, fokussieren beide Augen dasselbe Objekt. Gehör und Geruchssinn haben sich im Verlauf der Evolution weit zurückgebildet. Bei Vorhandensein des Jacobsonschen Organs müssen ein nicht sehr differenzierter Geruchs- und Geschmacksinn aber trotzdem vorhanden sein (NECAS 1999). Bis auf ein Fauchen, Zischen und leises Quietschen bei Bedrohung sind Jemenchamäleons zu keiner Lautäußerung fähig. Immer wieder imposant ist der Schleuderzungenmechanismus, mit dem die Beute in Bruchteilen einer Sekunde ins Maul befördert wird. Hierbei wird sie vom keulenförmigen Zungenende umklammert und zusätzlich von einem klebrigen Sekret gehalten. Der gesamte komplexe Zungenschuss läuft in fünf Phasen ab und erreicht eine erstaunliche Schussweite von etwa der Gesamtlänge des jeweiligen Tieres. Das Jemenchamäleon ist aber auch in der Lage, ohne Zungenschuss Obst oder Beutetiere in seiner Nähe mit dem Maul direkt zu packen. Der Geschlechtsdimorphismus (äußerliche Unterschiede der Geschlechter) ist bei adulten Tieren sehr deutlich ausgebildet. Neben den unterschiedlichen Farbpaletten sind die Männchen viel größer, tragen höhere Helme und Kämme, besitzen eine verdickte Schwanzwurzel und Sporne auf dem Hinterfuß. 
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            <title type="text">Krankheiten und Therapiemöglichkeiten beim Pantherchamäleon, Teil 3:</title>
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                                            Der dritte und letzte Teil in dem kleinen Exkurs von Dr. Schneider über Erkrankungen beim Pantherchamäleon, hier werden Organerkrankungen und Legenot skizziert.
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  Legenot   Bei trächtigen Weibchen tritt bei falschen Haltungsbedingungen, ungeeignetem Ablagesubstrat, Stress, Nährstoffmangel oder mechanischer Eileiterverengung häufig Legenot auf. Dann ist das hochträchtige Tier nicht in der Lage, alle Eier abzulegen, und stellt seine Grabaktivitäten ein, obwohl der Ablagetermin längst überschritten ist. Insbesondere sehr junge Weibchen neigen zu dieser lebensbedrohlichen Störung, manchmal auch, wenn keine Verpaarung stattgefunden hat.  Beginnen die Eier im Leib zu faulen, sterben die Tiere an Organversagen oder einer eitrigen Infektion.  Sollte trotz optimierter Eiablagebedingungen eine Legenot vermutet werden (wenn etwa eine Woche nach Beginn der Probegrabungen noch keine Eiablage erfolgte), kann gelegentlich eine Erhöhung der Umgebungstemperatur, ein warmes Bad und ein sanftes Massieren der Eier in Richtung Kloake den Ablagevorgang einleiten. Dieses kann vom Tierarzt durch hochdosierte orale Kalzium/Vitamin-D-Gaben oder Kalziumglukonat in Kombination mit UV-B-Bestrahlung unterstützt werden. Nach vorheriger Röntgenkontrolle des Bauchraumes kann der Tierarzt die Eiablage durch Vitamin-Injektionen oder Hormon-Kalzium-Gaben einleiten. Sollte auch eine erneute Gabe am Folgetag nicht den gewünschten Erfolg bringen, müssen die Eier chirurgisch entfernt werden, um das Leben des Muttertieres zu retten. Gelegentlich sind sogar die Jungtiere in den Eiern noch zu retten und auch weitere Trächtigkeiten des behandelten Weibchens möglich.  Kommt es durch o. g. medizinische Maßnahmen zur Eiablage, sollte per Röntgenkontrolle geklärt werden, ob weitere Eier im Leib verblieben sind.   Darmerkrankungen mit Durchfall   Übler Geruch aus dem verschleimten Maul sowie amorpher (dünnflüssig, schleimig, ungeformt) Kot deuten auf eine Störung des Verdauungstraktes hin. Normaler Kot besteht aus einem weißlichen Ausscheidungsprodukt, dem schwer löslichen Ammoniumsalz der Harnsäure, und dem eigentlichen Kot, der dunkelbraun und geformt sein sollte. Durchfall oder blutige Darmentzündungen können verschiedene Ursachen haben. Zur Diagnostik erfolgt eine Kotuntersuchung, da meist Erreger für Durchfallerkrankungen verantwortlich sind. Bis zum Vorliegen des Ergebnisses sollte keine unspezifische Medikamententherapie erfolgen, da sie im Zweifelsfall eher schadet als nützt.  Um dem gesteigerten Flüssigkeitsverlust (Dehydratation) entgegenzuwirken, muss mit einer Elektrolytlösung behandelt werden, da die Tiere sonst apathisch werden und sterben. Neben Wasser sollte mehrmals täglich eine 0,9-%ige Kochsalz- oder Ringerlösung (insgesamt ca. 3 ml/100g Körpergewicht pro Tag) mit der Pipette verabreicht werden. Bei oraler Aufnahmeverweigerung können die Elektrolyte auch beim Bad über die Haut zugeführt werden. Eine Dehydratation kann bei frisch importierten Chamäleons vorliegen, die aufgrund eines langen Transportes kein Wasser zu sich nehmen konnten, und sollte entsprechend versorgt werden. Diese Tiere zeigen eingefallene Augen und übermäßig faltige Haut. Ein zu trockenes Klima entzieht dem Chamäleonkörper über Haut und Atmung Flüssigkeit, sodass Austrocknung droht.   Verstopfung, Darm- und Kloakenvorfall   Eine Verstopfung kann bei Verdickung des Kots durch Fremdkörper (z. B. Pinienrinde), Wassermangel oder falscher Ernährung auftreten. Ein Anzeichen dafür kann sein, wenn trotz normaler Futter- und Wasseraufnahme bei ausreichender Wärme über mehrere Tage kein Kot ausgeschieden wird. Das Tier weist dann einen aufgedunsenen Bauch auf und ist unruhig. Eine Verstopfung kann durch den erhöhten Pressdruck beim Kotabsetzen zu einem Darm- oder Kloakenvorfall (Prolaps) führen. Dieser kann aber auch infolge unsachgemäßer Ernährung (zu wenig Ballaststoffe, Blutkalziummangel etc.), Dehydratation, Parasitenbefall, Darminfektionen und bei Trächtigkeit auftreten. Ein Darm- oder Kloakenvorfall (selten sind auch Eileiter betroffen) äußert sich in der schmerzbedingten Unruhe des Tieres und durch Heraustreten von rötlichen (später dunkelblauen) Kloaken- oder Darmanteilen aus der Kloake. Prophylaktisch bzw. therapeutisch lassen sich Verstopfungen bzw. Darmvorfälle verhindern, indem auf abwechslungsreiche Ernährung (Gabe von eiweißarmen Insekten wie Heuschrecken, nur gelegentlich Mäusebabys anbieten) und ausreichend Flüssigkeitszufuhr geachtet wird. Außerdem kann eine zu kalte Hälterung die Darmaktivität drosseln bzw. zu warme Temperaturen können zu einem Flüssigkeitsverlust (Dehydratation) führen. Zunächst sollte man die Temperatur im Terrarium und die Flüssigkeitszufuhr erhöhen. Die orale Gabe von einigen Tropfen Parafinöl kann bei Verstopfung hilfreich sein und eine Darmentleerung auslösen. Sollte dies nicht erfolgreich sein, muss ein Tierarzt hinzugezogen werden. Der vorgefallene Darm kann vom erfahrenen Terrarianer oder besser vom Veterinär zurückmanipuliert werden. Dazu müssen die ausgestülpten Darmanteile weich gepolstert und möglichst steril abgedeckt werden, um Verletzungen, z. B. durch Krallen oder scharfe Gegenstände, bzw. Infektionen zu verhindern. Dann erfolgt eine Säuberung der Darmanteile mit lauwarmem Wasser. Jetzt kann man vorsichtig versuchen, mit Vaseline und einem Wattestäbchen den Darm zurück in die Kloake zu massieren (Reposition), ohne diesen oder andere Eingeweide im Bauchraum zu verletzen. Ist der Prolaps zu groß oder gelingt keine zügige und bleibende Reposition, deckt man die Kloake feucht und weich gepolstert (Küchenpapier/Watte) ab und sucht schnellstens einen Tierarzt auf. Neben Verletzung, Infektion und Austrocknung droht dem Tier durch Abschnürung der Blutgefäße eine Minderdurchblutung und damit Absterben des Darmes. Außerdem hat das Tier während des Vorfalls starke Schmerzen. Der Veterinär wird versuchen, evtl. unter Sedierung und mit geeigneten Instrumenten den Darm in seine anatomische Position zu bringen und ggf. die Kloakenöffnung durch eine Naht zu verkleinern, um einen erneuten Vorfall zu verhindern. Selten müssen abgestorbene oder entzündete Darm- bzw. Kloakenanteile amputiert werden. Die Fäden können nach etwa zehn Tagen entfernt werden oder lösen sich auf.  Prophylaktisch oder bereits therapeutisch sollte Antibiotikasalbe angewendet werden. Außerdem muss versucht werden, die Ursache der Verstopfung und des Darmvorfalls zu ermitteln, damit diese beseitigt werden kann.   Gicht   Austrocknung und/oder zu proteinreiche Ernährung kann zu Nieren-, Eingeweide- und Gelenkgicht führen. Hierbei wird das Eiweißabbauprodukt Harnsäure im Gewebe angereichert, was zu Nieren- bzw. Organversagen und schließlich zum Tod führen kann. Sind die Gelenke betroffen, kommt es zur Gelenkdeformation bis zur Gehunfähigkeit. Entlang der Wirbelsäule wird eine raupenartige Längsanschwellung sichtbar. Durch hochdosierte Vitamin-A-Gaben und reichlich Flüssigkeitszufuhr kann die Gichterkrankung am Fortschreiten gehindert werden. Eine Heilung ist praktisch nicht möglich. Es ist somit vorbeugend auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr und gesunde Ernährung zu achten.   Leberverfettung   Adulte Chamäleons sollten nicht übermäßig gefüttert werden. Das Chamäleon neigt dazu, große Mengen an Futter aufzunehmen, um schlechteren Zeiten vorzubeugen. Das führt zu Leberverfettung und damit Blutverdickung. Bewegungsmangel im Terrarium verstärkt die Verfettung noch, und es kann zu Trägheit sowie bei steigender Herzfrequenz Kreislaufversagen kommen. Da auch hier keine spezifische Therapie bekannt ist, hilft nur Vorbeugung durch Futtergabe von kleinen Mengen sowie gelegentliche Fastenzeiten. Auch die häufige Gabe von nestjungen Mäusen, Wachsmaden und Mehlwürmern verursacht eine Leberverfettung.  Weitere Informationen über Herkunft, Entwicklungsgeschichte, Haltung, Paarung, Zucht und Krankheiten des Pantherchamäleons entnehmen Sie bitte meinem Buch:  Das Pantherchamäleon&amp;nbsp; - Furcifer pardalis 1. Auflage März 2011; Seiten: 131; Fotos: 87; Bindung: broschiert,  von Dr. Carsten Schneider, erschienen im Kleintierverlag   Preis: 14,80 €    Herzlichst  Ihr Dr. Carsten Schneider Kotproben kosten - nur über Ihren Tierarzt) 
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                            <updated>2020-02-05T17:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Krankheiten und Therapiemöglichkeiten beim Pantherchamäleon, Teil 2:</title>
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                                            Hier der 2.te Teil der Beitragsreihe zu Krankheiten und Therapiemöglichkieten bei Pantherchamäleons. In diesem Artikel geht es um Hauterkrankungen und Rachitis.
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  Hauterkrankungen   Hautverletzungen oder Geschwüre, insbesondere am Maul, sollten sofort mit einem Gemisch aus 5-%igem Gentianaviolett und 70-%igem Alkohol, 3-%igem Wasserstoffperoxyd, 1-%iger Hypermangan-Lösung, chlorhexidinhaltigem Gel, Panalog-Salbe, Regepithel oder Betaisadona-Lösung desinfiziert werden. Das Auftragen kann mithilfe eines Wattestäbchens erfolgen. Sie heilen anschließend häufig folgenlos aus. Verschorfungen können mit Bepanthen behandelt werden. Bereits entzündete Wunden müssen nach Rücksprache mit dem Tierarzt zusätzlich mit desinfizierendem Gel, Kamillenpräparat, Supronal-Suspension, Antibiotika-Salbe bzw. -Pulver, oraler bzw. intramuskulärer Antibiotikagabe oder chirurgischer Entfernung des Eiterherdes behandelt werden. Maulfäule ist eine fortgeschrittene Entzündungen im Schnauzenbereich (hervorgerufen z. B. durch Pseudomonas-Bakterien), die rasant voranschreitet und unbehandelt schnell zum Tod führt. Daher muss zügig ein Tierarzt konsultiert werden, der je nach Ergebnis des Hautabstrichs gezielt ein Antibiotikum einsetzt. Verpilzungen der Haut (z. B. durch Fusarium-Schimmelpilze) können nach Verletzungen sowie bei zu nasser und kalter Haltung entstehen. Die befallenen Hautareale sind in der Regel schwarz, die Häutung ist dort gestört. Sie sollten mit Hypermangan-Lösung oder Antimykotika (Antipilzmittel) behandelt werden, da bei Fortschreiten der Infektion erhebliche Hautschäden entstehen oder auch der Darm und andere Organe befallen werden können. Erhöhte Vitamingaben unterstützen die Heilung zusätzlich. Verbrennungen durch Leuchtkörper am Kopf oder Rückenkamm eines Tieres und damit einhergehende Schmerzen lassen sich mit kühlender Flammazine-Salbe lindern. Um eine Infektion zu vermeiden oder zu behandeln, sollte im Wechsel dazu ebenfalls eine Antibiotika-Salbe bzw. -Puder oder „Peru-Balsam“ Anwendung finden.  Abszesse (Eiterbeulen) müssen chirurgisch vom Tierarzt eröffnet werden. Weit aus den Augenhöhlen tretende Augäpfel sind häufig der Hinweis auf eine Bindehautentzündung oder das Endstadium eines Befalls mit Pseudomonas-Bakterien. Während sich eine Bindehautentzündung meist spontan oder durch Antibiotikagabe zurückbildet, ist das Endstadium des Pseudomonas-Befalls nicht mehr zu kurieren.   Rachitis   Das weitaus häufigste Problem bei der Haltung von Pantherchamäleons, insbesondere bei Jungtieren, stellt die Ausbildung von Mangelerscheinungen wie Rachitis, Osteomalazie und Zungenlähmung dar. Trotz der Gabe von Präparaten wie „AminoRep“, kann es vor allem in den ersten vier Lebensmonaten oder in der Trächtigkeit zu diesen Problemen kommen. Bei Jungtieren sind zuerst die Extremitäten und Gelenke betroffen. Wie auch beim Kiefer, der Wirbelsäule und dem Schwanz kommt es in den Beinen zu meist irreversiblen Deformationen durch Knochenerweichung oder -brüche, die die Tiere erheblich in ihrer Bewegung behindern, aber nicht immer zum Tod führen müssen. Am Brustkorb wird der so genannte Rosenkranz (ringförmige Rippenbuckelbildung) sichtbar. Vorbeugen kann man mit abwechslungsreicher Ernährung, UV-Strahlung und gut dosierter Zugabe von Nahrungsergänzungspräparaten. Diese sollten nicht nur Kalk und Vitamine, sondern auch andere Mineralstoffe und Aminosäuren enthalten. Es ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Außerdem sollten Jungtiere nicht übermäßig gefüttert werden, weil deren Extremitäten sonst nicht proportional mitwachsen können. Therapeutisch sollte man bereits bei den ersten Anzeichen wie Appetitlosigkeit, Zungenschwäche und Aktivitätsverlust eingreifen, weil die Erfolgsaussichten mit Fortschreiten der Erkrankung deutlich schwinden und einige Symptome wie Beinverkrümmungen irreversibel sind. Bewährt haben sich bei mir eine intensive UV-B Bestrahlung (z. B. 30 Minuten/täglich mit „Ultra Vitalux“ von Osram) sowie die Gabe von appetitanregendem Ergänzungsfutter aus dem Handel (z. B. „Bird Bene Bac“), das die natürliche Darmflora wiederherzustellen hilft. Sollten die Tiere bereits die Nahrung verweigern, beginne ich eine tägliche Zwangsfütterung mit einem Brei aus zerkleinerten Grillen, Banane und „AminoRep“ mittels einer harten, gekrümmten und großvolumigen Pipette. Außerdem gebe ich reichlich Wasser dazu. Hilfreich ist es, wenn man zuvor die Chamäleons an die Futter- bzw. Wassergabe von der Pinzette oder aus der Pipette gewöhnt hat. Wenn die Tiere ihr Maul nicht freiwillig oder beim Drohen öffnen, gelingt das Maulöffnen zwangsweise mit der Pipette, ohne dass die Zähne oder das Maul verletzt werden dürfen. Dieses Vorgehen praktiziere ich auch bei geschwächten Weibchen nach der Eiablage. Nach längerer Fastenzeit dürfen nicht gleich zu große Nahrungsmengen verabreicht werden, da der Magen sich erst wieder an die Nahrung gewöhnen muss und die Tiere den Brei ansonsten erbrechen. Mit diesem Vorgehen gelang es mirmehrmals, bereits verloren geglaubte Chamäleons zu retten. Wobei Tiere mit fortgeschrittener Apathie (krankhafte Schläfrigkeit) meist verloren sind.  Sie zeigen zunächst über Wochen graue Farbtöne und wenige Tage vor dem Tod überraschend bunte Farben. Stress kann gelegentlich eine Nahrungsverweigerung auslösen und mit sehr dunklen Farben einhergehen. 
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                            <updated>2020-02-05T16:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Krankheiten und Therapiemöglichkeiten beim Pantherchamäleon, Teil 1:</title>
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                                            Wieder mal ein neuer Beitrag über Pantherchamäleons von Dr. Schneider. Hier schildert er typische Erkrankungen bei Chamäleons und eine mögliche Therapie. Der erste Teil befasst sich mit Häutungsproblemen und Infektionen.
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 Für jeden Terrarianer sollte es oberste Priorität haben, durch richtige Haltung und Ernährung eine Erkrankung seiner Pfleglinge zu vermeiden. Denn leider sind Diagnostik und Therapie von Krankheiten bei Chamäleons immer noch sehr schwierig. Auch mir als Humanmediziner fällt es schwer, die Ursache für die Entwicklung einer Erkrankung auszumachen. Symptome wie Nahrungsverweigerung, Durchfall, Verstopfung, Erbrechen und Aktivitätsverlust sind so unspezifisch, dass sie auf sehr unterschiedliche Erkrankungen hinweisen können. Grundsätzlich sollte bei allen Erkrankungen ein reptilienkundlicher Veterinär aufgesucht werden. Solche Spezialisten kann man z. B. über die Tierarztliste auf der Homepage der DGHT finden. Es empfiehlt sich, einen Tierarzt bereits zu suchen, bevor ein Krankheitsfall eingetreten ist. So geht im Ernstfall keine unnötige Zeit verloren, denn Geschwindigkeit ist bei der Behandlung von Chamäleons ein wichtiger Faktor. Leider ist oftmals ein fortgeschritten erkranktes Tier so gut wie verloren. Durch regelmäßige Verhaltensbeobachtungen lässt sich jedoch bereits das Anfangsstadium einer Erkrankung meist gut erkennen. Dann lassen sich diverse Krankheiten sehr wohl therapieren bzw. ihr Fortschreiten lässt sich verhindern. Nachfolgend möchte ich eine Auswahl von Krankheitssymptomen vorstellen sowie Tipps zur Vermeidung und Behandlung geben, die auf eigenen Erfahrungen beruhen.   Infektionen und Parasiten   Unter Terrarienbedingungen kann es durch Stress zu Gesundheitsstörungen sowie zur physiologischen Schwächung des Chamäleons kommen. Besonders Jungtiere sind aufgrund hoher Besatzdichte, häufiger Nahrungsaufnahme und Kotabgabe für Infektionskrankheiten anfällig. Da das Immunsystem häufig mit derartigen Erkrankungen nicht fertig wird, können sie leicht zum Tod führen. Zu feuchte und kalte Haltung, gepaart mit stickiger Luft und einer Immunschwäche, können zu Atemwegsinfektionen mit Atemgeräuschen und Schleimbildung führen. In seltenen Fällen tritt auch eine Lungenentzündung auf. Zunächst sollte man die Temperatur im Terrarium erhöhen und mit einer Pipette Kamillenlösung verabreichen. Dann muss ein Tierarzt einen Abstrich nehmen und meist ein Antibiotikum verschreiben. Neu erworbene Tiere sollten nach Außenparasiten (Milben, Zecken) abgesucht und diese ggf. mit einer Pinzette entfernt werden. Unter der Haut gelegene Parasiten (Bandwurmlarven, Spulwürmer) lassen sich nur chirurgisch vom Tierarzt entfernen. Außerdem ist es sinnvoll, Kotproben zur Untersuchung auf innere Parasiten (Bakterien, Würmer, Einzeller) bei einem darauf spezialisierten Institut einzuschicken. Dabei erhält man ggf. auch Behandlungsvorschläge. Ein negativer bzw. therapierter positiver Befund sollte durch eine zweite Kotprobe nach drei Wochen bestätigt werden. Stirbt das Tier, kann zur Klärung der Todesursache eine Sektion in Auftrag gegeben werden.   Häutungsprobleme   Pantherchamäleons häuten sich in der Regel fetzenweise. Sind eine Woche nach Beginn der Häutung noch Hautfetzen am Körper, handelt es sich offensichtlich um ein Häutungsproblem. Ursachen können Vitamin-A-Mangel oder zu trockene und kalte Haltungsbedingungen sein. Sollte sich dieses Problem nach Erhöhung der Luftfeuchtigkeit nicht selbständig lösen, hilft ein Bad in warmem Kamillenwasser, die Anwendung von Bepanthen-Salbe oder einer Fettcreme mit anschließender, vorsichtiger manueller Entfernung der Hautreste. Nicht entfernte Oberhautreste können von Pilzen befallen werden oder bei Jungtieren ringförmig die Extremitäten derart abschnüren, dass diese absterben. Außerdem sind Häutungsschwierigkeiten häufig Ausdruck anderer systemischer Erkrankungen. 
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            <title type="text">Haltung und Erwerb von Pantherchamäleons</title>
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                                            Ein informativer Blog von Dr. Carsten Schneider, dem Autor des Buches &quot;Das Pantherchamäleon&quot;, erschienen im Kleintierverlag, über den Erwerb eines Furcifer pardalis und die Haltung im Terrarium. Dr. Scheider geht auf wichtige Punkte ein, die überlegt sein sollten, bevor ein Ch...
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                  Die Haltung von Pantherchamäleons – Furcifer pardalis    Es ist heute kein Problem mehr, gesunde Nachzuchten von Pantherchamäleons jeden Alters direkt vom Züchter zu erwerben. Wildfänge werden zwar immer wieder angeboten, doch vom Kauf sollte man aus verschiedenen Gründen Abstand nehmen.  Wildfänge sind oftmals durch Fang und Transport geschwächt, unterernährt und dehydriert (ausgetrocknet).  Außerdem sind sie häufig von Parasiten befallen. Meistens sind sie sehr scheu und schlecht an Terrarienbedingungen und die zur Verfügung stehenden Futtertiere zu gewöhnen.   Zudem sollte die Entnahme aus der Natur nicht gefördert werden.    &amp;nbsp;Erwerb   Der Erwerb vom Züchter hat den Vorteil, dass man gleich wichtige Tipps zur Haltung und Pflege sowie Informationen über individuelle Eigenarten oder Vorlieben des Tieres erhält. Auch das genaue Alter, die Haltungsbedingungen und die Herkunft sind bekannt. Dies ist beim Pantherchamäleon besonders dann wichtig, wenn die Vermehrung geplant ist.   Denn bei der Zusammenstellung geeigneter Zuchtpaare sollte man bestrebt sein, Tiere einer der oft schwer zu unterscheidenden Lokalformen zu erhalten. Abgabebereite Züchter findet man auf Börsen, im Internet (z. B. unter www.reptilia.de; www.reptilienserver.de; www.terraristik.com; www.agamen.de oder über den Kleinanzeigenbereich für DGHT-Mitglieder auf  www.dght.de ), oder direkt über die DGHT-AG „Chamäleons“.   Aber auch auf Terraristik spezialisierte Zoohändler verkaufen mittlerweile hauptsächlich Nachzuchten von Pantherchamäleons.  Natürlich sollten nur gesunde Tiere erworben werden, da kranke Tiere selbst von erfahrenen Haltern nur schwer zu retten sind. Der Gesundheitszustand lässt sich von einem  erfahrenen Chamäleonhalter durch genaues Beobachten meist leicht beurteilen. Das Tier sollte tagsüber aktiv sein und nicht schlafen.  Die Augen müssen geöffnet sein, prall aus den Augenhöhlen herausstehen und die Umgebung wachsam beobachten. Die Haut darf nicht faltig vom Körper hängen oder noch von Häutungsresten bedeckt sein. Der Schwanz sollte in Ruhe schneckenförmig aufgerollt, nicht verkrüppelt oder abgemagert sein. Verdickte Gelenke oder deformierte Extremitäten weisen auf Vitaminmangel (Rachitis) oder andere Stoffwechselerkrankungen hin. Das Maul sollte hart, nicht verformt oder entzündet sein. Die Atmung sollte gleichmäßig mit geschlossenem Mund erfolgen, kein Schleimsichtbar sein. Außerdem dürfen keine Becken- oder Rippenknochen zu sehen sein. Verletzungen, Verbrennungen und Knochenbrüche sind natürlich leicht auszumachen. Auch sollte das Tier in Ruhe zwar satte, aber nicht extrem leuchtende Farben zeigen. Beim Einfangen sollte es flink fliehen oder mit geöffnetem Maul drohen. Der Kot muss oval und trocken sein, nicht flüssig, schleimig, faulig riechen darf er schon gar nicht. Ebenso sollte man sich einen Fress- und Trinkvorgang zeigen lassen, um die Zungenfunktion zu überprüfen.  Gerade der Anfänger sollte Nachzuchten erst in einem Alter ab mindestens zwei, besser drei Monaten erwerben, da jüngere Tiere sehr stressempfindlich auf eine neue Umgebung reagieren und erheblich höhere Ansprüche stellen. Sehr große Tiere weisen auf ein fortgeschrittenes Alter hin und haben daher natur gemäß nur noch eine nur kurze Lebenserwartung, denn bei Männchen beträgt sie insgesamt nur etwa 4–8, bei Weibchen bei mehreren Eiablagen nur 2–4 Jahre (in freier Natur erreichen nur wenige Tiere das dritte Lebensjahr).  Am besten ist natürlich, man hat einen erfahrenen Chamäleonhalter beim Kauf zur Seite oder kann sich auf einen ehrlichen Züchter verlassen.   Artenschutz   Das Pantherchamäleon ist aufgrund seiner weiten Verbreitung und als recht anpassungsfähige Art aktuell in seinem natürlichen Lebensraum nicht gefährdet. Es steht dennoch wie alle Chamäleons nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) unter Artenschutz. Furcifer pardalis unterliegt zudem den CITES-Bestimmungen (Convention on International Trade in Endangered Species) und ist in Anhang II gelistet sowie in Anhang B der EU-Artenschutzverordnung. Für den Halter besteht zwar keine CITES-Bescheinigungs-Pflicht, aber eine Meldepflicht bei der im jeweiligen Bundesland zuständigen Behörde innerhalb von vier Wochen nach Anschaffung. Dazu informiert man die Behörde schriftlich über Anzahl, Art, Geschlecht, Alter und besondere Kennzeichen des Tieres. Auf Verlangen, z. B. der Unteren Naturschutzbehörde, muss ein entsprechender Herkunftsnachweis (Kaufvertrag, Nachzuchtbescheinigung) mit Name und Adresse des Verkäufers vorgelegt werden. Beim Erwerb eines Pantherchamäleons muss man also auf die nötige Herkunftsbescheinigung oder Einfuhrgenehmigungsnummer achten.  Die Handhabung bei eigenen Nachzuchten spricht man am besten mit dem zuständigen Sachbearbeiter individuell ab.   Terrarienhaltung   Prinzipiell sollten adulte Pantherchamäleons einzeln und ohne dauerhaften Sichtkontakt zueinander gehalten werden, denn auch in großen Terrarien oder Wintergärten bedeutet jeder Kontakt untereinander Stress für die Tiere. Auch sollte man die Terrarien in einem ruhigen Raum aufstellen, und nicht gerade in einem Zimmer, in dem sich Kinder und Haustiere regelmäßig aufhalten. Jungtiere sollten spätestens nach 8–10 Wochen voneinander getrennt werden, weil es sonst durch Stress zu Entwicklungsstörungen und Verlusten bei den Tieren kommen kann. Eine Vergesellschaftung mit anderen Reptilien oder Amphibien halte ich für problematisch, denn auch der außerartliche Stress ist nicht zu unterschätzen. Zudem besteht immer die Gefahr, dass der zunächst tolerierte Mitbewohner plötzlich zur Beute wird. Allenfalls z. B. nachtaktive Geckos in entsprechender Größe stören das Chamäleon nicht und fressen entkommene, ebenfalls nachtaktive Futtertiere. Nach den Mindestanforderungen des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten soll die Terrariengröße für F. pardalis 4 x 2,5 x 4 (Länge x Breite x Höhe) multipliziert mit der Kopf-Rumpf-Länge des Tieres betragen (BMELF 1997). Die Größe des Behälters sollte mit dem Chamäleonwachsen. Jungtiere lassen sich in Fünfergruppen in 25 x 25 x 50 cm großen Becken für etwa sechs Wochen gemeinsam halten. Dann sollten sie einzeln in 60 x 50 x 120 cm großen Terrarien gehalten werden. Adulte Weibchen belasse ich in diesen Terrarien, adulte Männchen (ab ca. neun Monate) halte ich in Terrarien der Größe 80 x 50 x 120 cm. Diese stufenweise Anpassung erleichtert die tägliche Pflege der Nachzuchten und gewährleistet eine kontrollierte Fütterung. Zudem entdeckt man so leichter Futterinsekten, die evtl. nachts die tief schlafenden Jungtiere stören oder, im Fall von Heimchen, sogar anfressen können. Als Behältnis eignen sich Glas- oder die von mir bevorzugten Holzterrarien mit möglichst großen Gazeflächen in den Seitenwänden sowie im Deckel, besser zusätzlich auch in der Front. Große Gazeanteile gewährleisten einen guten Luftaustausch, sorgen für schnelles Abtrocknen nach dem Besprühen und lassen die UV-Anteile der Beleuchtung zu den Tieren gelangen.  Meine Terrarien stehen in einem Gewächshaus und erhalten in den Morgen- und Abendstunden natürliches Sonnenlicht. Direkte Sonneneinstrahlung in die Terrarien sollte aber vermieden werden, da es sonst zur Überhitzung und zu Verlusten kommen kann, vor allem bei Jungtieren. Eine hohe Lichtintensität trägt erheblich zum Wohlbefinden der Tiere bei, und jedes Terrarium hat eine außen angebrachte 100-W-Lampe bzw. bei Jungtieren eine 40-W-Lampe. Diese sind im Sommer tagsüber neun Stunden und im Winter 4–6 Stunden in Betrieb. Sie sind so platziert, dass sich die Tiere nicht verbrennen können. Gerade bei adulten Tiere treten ansonsten immer wieder Verbrennungen an Kopf, Rückenkamm und Bauchdecke auf. Zusätzlich sind alle Terrarien im Inneren mit UV-Lampen (15–23 W) ausgestattet, um besonders bei Jungtieren eine Rachitis zu verhindern. Die Leuchtdauer der UV-Lampen beträgt bei adulten Tieren drei Stunden und bei Jungtieren zehn Stunden. Eine Alternative sind hochpotente UV-Strahler, z. B. Osram-Vitalux, die mit einem Sicherheitsabstand von ca. 1,5 m zum Tier zwei bis dreimal wöchentlich bzw. bei Jungtieren täglich 20 Minuten brennen sollten. Wärmestrahler oder Heizmatten nutze ich nur für eine bevorstehende Eiablage. Mit dieser Ausstattung betragen die Temperaturen im Sommer tagsüber ca. 25–30 °C, direkt unter dem Strahler 35 °C, und nachts 18–22 °C. Im Winter fallen die Temperaturen auf tagsüber 20–25 °C und nachts 15–18 °C. Die Einhaltung eines tages- und auch jahreszeitlichen Zyklus trägt zum Wohlbefinden der Tiere und zur Paarungsbereitschaft bei. 
 Als Bodengrund verwende ich ein 20 cm dickes Erd-Sand-Gemisch (1 : 3), um einem trächtigen Weibchen jederzeit die Eiablage zu ermöglichen (siehe Nachzucht-Artikel). Aber auch so halten die Tiere sich öfters am Boden auf, und insbesondere die Weibchen graben gern im Bodengrund, auch ohne trächtig zu sein. Alle Becken sind in den unteren zwei Dritteln dicht bepflanzt, um Sichtschutz zu bieten. Das obere Drittel bietet Bewegungsfreiraum und ungehinderten Lichteinfall. Geeignete Pflanzen sind kletternde Arten wie Ficus benjamina, Philo dendron scandens, Scindapsus aureus oder auch klein bleibende Farne, Zierspargel, Zitrusgewächse, Strahlenaralie, Palmen sowie Drachen- und Schraubenbäume. Alle Pflanzen müssen vor Verwendung von möglichen Chemikalien gründlich befreit werden, die Erde ist gegen unbelastetes Substrat auszuwechseln. Die Pflanzen sollte man im Terrarium nicht frei auspflanzen, um spätere Reinigungsarbeiten oder die Suche nach Gelegen zu erleichtern. Vergiftungen durch gelegentlich gefressene Pflanzenteile traten bei mir noch nicht auf. 
  Als Wandverkleidung nutze ich Kork, und besonders Glaswände sollten damit beklebt werden, da der Spiegeleffekt für die Chamäleons zu Dauerstress führen kann. Als weitere Klettermöglichkeit habe ich gründlich gesäuberte Äste mit unterschiedlichem Durchmesser in die Terrarien eingebracht, die mehrere horizontale Schlaf- und Sonnenplätze bieten. Bei den Nachzuchten verzichte ich auf jeglichen Bodengrund, da so die Hygiene besser zu gewährleisten ist, Futtertiere sich nicht verstecken und die Jungtiere nicht versehentlich Fremdkörper fressen können. Als sinnvolle Pflegearbeit im Terrarium hat sich das mindestens wöchentliche Absammeln von Kotresten erwiesen. So hält sich die Geruchsbelästigung im Rahmen, Krankheiten durch versehentliche Kotaufnahme können verhindert und die Terrarien müssen nicht so häufig gereinigt werden. 
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 Weitere Informationen über Herkunft, Entwicklungsgeschichte, Haltung, Paarung, Zucht und Krankheiten des Pantherchamäleons entnehmen Sie bitte meinem Buch:  Das Pantherchamäleon&amp;nbsp; - Furcifer pardalis - selbstverständlich auch hier im Terraristikshop.net erhältlich. 1. Auflage März 2011; Seiten: 131; Fotos: 87; Bindung: broschiert,  von Dr. Carsten Schneider, erschienen im Kleintierverlag   Preis: 14,80 €   Herzlichst  Ihr Dr. Carsten Schneider 
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            <title type="text">Erkrankungen und Therapie beim Jemenchamäleon Teil 2</title>
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                                            Der zweite Teil über Therapie und Krankheit beim Jemenchamäleon. Hier werden Eiproduktionsstörungen und Organerkrankungen wie Leberverfettung oder Durchfall behandelt.
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  Eierproduktionsstörung  Eine weitere von mir beobachtete Reproduktionsstörung stellt sich besonders bei alten trächtigen Weibchen ein: Des Öfteren konnte ich beobachten, dass diese nach sicher nur einmalig erfolgter Paarung über Monate immer wieder unbefruchtete Gelege oder einzelne Eier absetzten. Hierdurch sind die Tiere schließlich so geschwächt, dass sie versterben. Da es keine Therapie zu geben scheint, rate ich, alte Weibchen (ab ca. 3,5 Jahren) nicht mehr zu verpaaren.   Darmerkrankungen mit Durchfall  Übler Geruch aus dem verschleimten Maul sowie amorpher Kot (dünnflüssig, schleimig, ungeformt) deuten auf eine Störung des Verdauungstraktes hin. Durchfall oder blutige Darmentzündungen können verschiedene Ursachen haben. Zur Diagnostik sollte die o.g. Kotuntersuchung erfolgen, da meist Erreger für Durchfallerkrankungen verantwortlich sind. Bis zum Vorliegen des Ergebnisses sollte keine unspezifische Medikamententherapie erfolgen, da sie im Zweifelsfall eher schadet (Tod des Tieres durch Vergiftung, Entwicklung von Antibiotikaresistenzen). Die Dehydration muss sofort mit einer Elektrolytlösung behandelt werden, da die Tiere sonst apathisch werden und versterben. Neben Wasser sollte mehrmals täglich eine 0,9%-ige Kochsalz- oder Ringerlösung (aus der Apotheke; insgesamt ca. 3 ml/100g Körpergewicht pro Tag) mit der Pipette verabreicht werden. Bei oraler Aufnahmeverweigerung können die Elektrolyte auch vom Tierarzt als Injektion über die Haut zugeführt werden. Eine Dehydration kann bei frisch importierten Chamäleons vorliegen, die aufgrund eines langen Transportes kein Wasser zu sich nehmen konnten und sollten entsprechend versorgt werden. Diese Tiere zeigen eingefallene Augen und übermäßig faltige Haut. Ein zu trockenes Klima entzieht dem Chamäleonkörper über die Haut und die Atmung ebenso Flüssigkeit, sodass eine Dehydration und die entsprechenden Folgen drohen.   Verstopfung  Eine Verstopfung durch einseitige Ernährung ohne ausreichend Ballaststoffe kann durch den erhöhten Pressdruck beim Kotabsetzen zu einem Darm- oder Kloakenvorfall führen. Der vorgefallene Darm muss dann entweder zurückgedrückt und angenäht oder sogar amputiert werden. Dieses lässt sich verhindern, indem auf abwechslungsreiche Ernährung (Gabe von eiweißarmen Insekten wie Heuschrecken, nicht zu oft Mäusebabys anbieten, Gabe von Obst) und ausreichend Flüssigkeitszufuhr geachtet wird.   Gicht  Eine Dehydration und/oder zu proteinreiche Ernährung können zur Nieren-, Eingeweide- und Gelenkgicht führen. Hierbei wird das Eiweißabbauprodukt Harnsäure im Gewebe angereichert, was zu Nieren- bzw. Organversagen und schließlich zum Tod der Tiere führen kann. Sind die Gelenke betroffen, kommt es zur Gelenkdeformierung bis zur Gehunfähigkeit. Entlang der Wirbelsäule wird eine raupenartige Längsanschwellung sichtbar. Durch hoch dosierte Vitamin-A-Gaben und reichlich Flüssigkeitszufuhr kann die Gichterkrankung am Fortschreiten gehindert werden. Eine Heilung ist praktisch nicht möglich. Es ist somit vorbeugend auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und gesunde Ernährung zu achten.   Leberverfettung  In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass adulte Chamäleons ebenso nicht übermäßig gefüttert werden dürfen. Das Jemenchamäleon neigt nämlich dazu – im Lebensraum, um schlechteren Zeiten vorzubeugen –, große Mengen an Futter aufzunehmen. Das führt zur Leberverfettung und damit zur Blutverdickung. Der Bewegungsmangel im Terrarium verstärkt die Verfettung noch, und es kann zu einer Trägheit des Tieres sowie bei steigender Herzfrequenz zu Kreislaufversagen kommen. Da auch hier keine spezifische Therapie bekannt ist, helfen wieder nur Vorbeugung durch regelmäßige Futtergabe von kleinen Mengen sowie gelegentliche Fastenzeiten. Auch die zu häufige Gabe von nestjungen Mäusen, Wachsmaden und Mehlwürmern verursacht eine Leberverfettung.    
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            <title type="text">Erkrankungen und Therapie beim Jemenchamäleon, Teil1:</title>
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                                            Nach dem informativen Blog über Erkrankungen beim Pantherchamäleon, nun ein Beitrag über Erkrankungen beim Jemenchamäleon. Dr Schneider ist wieder mal der Autor. In dem ersten Teil geht es um Infektionen, Rachitis, Häutungsproblemen und noch etwas mehr...
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 Immer noch gestalten sich die Diagnostik und Therapie von Krankheiten beim Jemenchamäleon sehr schwierig. Auch mir als Humanmediziner fällt es schwer, jedes Mal die Ursache für die Entwicklung einer Erkrankung auszumachen. Symptome wie Nahrungsverweigerung, Durchfall, Erbrechen und Aktivitätsverlust sind so unspezifisch, dass sie auf sehr unterschiedliche Erkrankungen hinweisen können. Gerade weil auch viele Tierärzte mit Reptilienkrankheiten unerfahren sind, möchte ich an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, einige Tipps zur Vermeidung und Behandlung von Krankheiten zu geben. Grundsätzlich sollte bei allen Erkrankungen ein mit Reptilien erfahrener Veterinär aufgesucht werden. Solche Spezialisten sind über die DGHT zu erfragen bzw. über deren Homepage auf einer Liste zu finden. Natürlich sollte es für jeden Terrarianer erste Priorität sein, durch richtige Haltung und Ernährung eine Erkrankung seiner Pfleglinge zu vermeiden. Denn leider ist ein erst einmal fortgeschritten erkranktes Tier so gut wie verloren. Durch regelmäßige Verhaltensbeobachtungen kann man jedoch bereits das Anfangsstadium einer Erkrankung erkennen. Und dann lassen sich diverse Krankheiten sehr wohl therapieren bzw. ihr Fortschreiten lässt sich verhindern.   Infektionen und Parasiten  Unter Terrarienbedingungen wird das physiologische Gleichgewicht zwischen Wirt (Chamäleon) und Parasit durch Schwächung des Wirts aufgrund der gravierenden Änderung der Umweltbedingungen nach der Naturentnahme und des damit verbundenen Stresses gestört. Es kommt, anders als in der Natur, zu einem „Übergewicht“ der Parasiten und in der Folge zu Gesundheitsstörungen beim Wirt. Besonders Jungtiere sind aus Gründen der Besatzdichte, der häufigen Kotabsonderung und Nahrungsaufnahme für Infektionskrankheiten besonders anfällig. Da das Immunsystem häufig mit einer Infektionserkrankung nicht fertig wird, kann sie bei bis zu 50 % der Individuen zum Tod führen. Wenn die erworbenen Tiere nicht direkt vom Züchter stammen oder es sich um Wildfänge handelt, sollte man sie nach Außenparasiten (Ektoparasiten, also Milben und Zecken) absuchen und diese ggf. mit einer Pinzette entfernen. Milben müssen ggf. nach tierärztlicher Rücksprache mit entsprechenden Präparaten bekämpft werden. Unter der Haut gelegene Parasiten (Bandwurmlarven, Spulwürmer) lassen sich nur chirurgisch vom Tierarzt entfernen. Außerdem ist es sinnvoll, Kotproben zur Untersuchung auf innere Parasiten (Endoparasiten), Bakterien, Würmer und Einzeller (Amöben, Kokzidien u. a.) bei einem darauf spezialisierten Institut einzuschicken. Dort kann die mögliche Infektionskrankheit bestimmt werden, und man erhält anschießend Behandlungsvorschläge. Nur eine Wurmkur mit „Panacur“ (ca. 25–100 mg/kg Körpergewicht) gegen Nematoden und „Molevac“ (1 ml/kg Körpergewicht) gegen Oxyuren kann nach Rücksprache mit dem Tierarzt selbstständig erfolgen, da geringfügige Überdosierungen keine Schäden beim Chamäleon anrichten können. Antibiotika und andere Medikamente führen schon bei geringer Überdosierung zu Organschäden und zum Tod des Tieres und dürfen nur unter tierärtzlicher Anleitung verabreicht werden. Weit aus den Augenhöhlen tretende Augäpfel sind häufig der Hinweis auf eine Bindehautentzündung oder das Endstadium eines Mikrobenbefall mit Pseudomonas-Bakterien. Während sich eine Bindehautentzündung meist spontan oder durch Antibiotikagabe zurückbildet, ist das Endstadium des Pseudomonas-Befalls nicht mehr zu kurieren. Die Tiere sind zu diesem Zeitpunkt bereits erheblich immungeschwächt und versterben trotz Antibiotikatherapie. Eine relativ seltene Erkrankung stellt die Lungenentzündung dar. Zu kalte und nasse Haltung gepaart mit stickiger Luft und Immunschwäche kann zu einem Befall der Atmungsorgane mit Krankheitserregern führen. Diese äußert sich in tiefer und schneller Atmung bei geöffnetem und schleimigem Maul. Virusinfektionen sind beim lebenden Jemenchamäleon schwierig zu diagnostizieren und zu therapieren. Zur Klärung der Todesursache sollte in fragwürdigen Fällen eine Sektion in Auftrag gegeben werden.   Häutungsprobleme  Von Häutungsproblemen kann man ausgehen, wenn sich am Körper eine Woche nach Beginn der Häutung noch Hautfetzen befinden. Das spricht für einen Vitamin-A-Mangel oder zu trockene und/oder zu kalte Haltungsbedingungen. Sollte sich dieses Problem nach Änderung der Luftfeuchtigkeit nicht von selbst lösen, helfen ein warmes Bad des betroffenen Tieres in Kamillewasser oder das Auftragen von Bepanthensalbe mit anschließender Entfernung der Hautreste von Hand. Die nicht entfernten Oberhautreste könnten von Pilzen befallen werden oder bei Jungtieren ringförmig die Extremitäten so abschnüren, dass diese schließlich absterben, sie müssen also auf jeden Fall entfernt werden. Die Ursache für die Probleme muss gefunden und abgestellt werden.   Hauterkrankungen  Hautverletzungen oder Geschwüre, insbesondere am Maul, sollten sofort mit einem Gemisch aus 5% Gentianaviolett und 70 % Alkohol oder 3 % Wasserstoffperoxid bzw. 1 % Hypermangan- oder Betaisodona- Lösung desinfiziert werden. Das Auftragen kann mit Hilfe eines Wattestäbchens erfolgen. Bereits entzündete Wunden müssen zusätzlich nach Absprache mit dem Tierarzt mit Antibiotika-Salbe oder -Pulver (z. B. „Nebacetin“ über 14 Tage), oraler („Baytril“ 5 mg/100 g Körpergewicht für fünf Tage) bzw. intramuskulärer Antibiotikagabe (z.B. „Chloramphenicol“, „Streptomycin“) und chirurgischer Entfernung des Eiterherdes behandelt werden. Die Maulfäule (fortgeschrittene Entzündungen am Maul durch Pseudomonas-Bakterien) schreitet rasant voran und führt schnell zum Tod der Chamäleons. Hautverpilzungen (z. B. Fusarium) können nach Verletzungen sowie bei zu nasser und kalter Haltung entstehen. Die befallenen Hautareale sind in der Regel schwarz und die Häutung gestört. Sie sollten mit Hypermangan-Lösung oder Antimykotika nach tierärztlicher Anweisung behandelt werden, da bei Fortschreiten der Infektion erhebliche Hautschäden die Folge sein können, außerdem besteht die Gefahr, dass der Darm und andere Organe befallen werden. Erhöhte Vitamingaben unterstützen die Heilung noch zusätzlich. Natürlich sind in allen Fällen die Ursachen zu finden und abzustellen. Schmerzen aufgrund von Verbrennungen am Helm oder Rückenkamm lassen sich mit kühlender „Flammazine“-Salbe lindern. Um eine Infektion verbrannter Stellen zu vermeiden oder diese zu behandeln, sollten im Wechsel dazu ebenfalls Antibiotika-Salbe/Puder oder „Peru-Balsam“ Anwendung finden. Abszesse (Eiterbeulen) müssen chirurgisch vom Tierarzt eröffnet werden.   Rachitis  Das weitaus größte Problem, insbesondere bei Jungtieren, stellt die Ausbildung von Mangelerscheinungen wie Rachitis, Osteomalazie und Zungenlähmung dar. Trotz neu entwickelter Präparate wie „Aminorep“ kann es im Verlauf des Chamäleonlebens, insbesondere in den ersten vier Monaten oder in der Trächtigkeitsperiode, plötzlich zu diesem Problem kommen. Hierbei sind bei Jungtieren zuerst die Extremitäten und Gelenke betroffen. Wie auch beim Helm, Kiefer, der Wirbelsäule und dem Schwanz kommt es zu meist irreversiblen Deformierungen durch Knochenerweichung oder Knochenbrüche, die die Tiere erheblich in ihrer Bewegung behindern, aber auch langfristig nicht immer zum Tod führen müssen. Sie gehen dann auf ihren Kniegelenken. Am Brustkorb wird der so genannte Rosenkranz (ringförmige Rippenbuckelbildung) sichtbar. Vorbeugen kann man dieser Erkrankung mit abwechslungsreicher Ernährung, UV-B-Strahlung und gut dosierter Zugabe von Ergänzungspräparaten. Diese sollten nicht nur Kalk und Vitamine, sondern auch andere Mineralstoffe und Aminosäuren enthalten. Außerdem ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Therapeutisch sollte man bereits bei ersten Anzeichen wie Appetitlosigkeit, Zungenschwäche und Aktivitätsverlust eingreifen, weil die Erfolgsaussichten mit Fortschreiten der Erkrankung deutlich schwinden und einige Symptome wie Beinverkrümmungen und Zungenschwäche irreversibel sind. Bewährt hat sich bei mir eine intensive UV-B-Bestrahlung (z. B. 30 Minuten täglich mit „Ultra Vitalux“ von Osram, ca. 50 cm Abstand) sowie eine Appetitsteigerung mit Appetitanregern (Darmbakterien) aus dem Handel (z. B. „Bird Bene Bac“, 2–3 x täglich erbsengroße Portionen in das Maul geben), die die natürliche Darmflora wieder herstellen sollen. Sollten die Tiere schon die Nahrung verweigern, beginne ich eine tägliche Zwangsfütterung mit einem Brei aus zerkleinerten Grillen, Banane und „Aminorep“ in einer harten, gekrümmten und großvolumigen Pipette. Außerdem gebe ich jeweils ca. 5 ml Wasser dazu. Auch hierbei hilft, wenn man die Chamäleons an die Futter- bzw. Wassergabe von der Pinzette bzw. aus der Pipette gewöhnt hat. Wenn die Tiere ihr Maul nicht freiwillig oder beim Drohen öffnen, gelingt das Maulöffnen zwangsweise mit einer weichen Plastik-Pipette, ohne die Zähne oder das Maul zu verletzen. Dieses Vorgehen praktiziere ich, wie oben beschrieben, auch bei geschwächten Weibchen nach der Eiablage. Nach einer längeren Nahrungskarenz (= lange Zeit nichts gefressen) dürfen nicht gleich zu große Mengen verabreicht werden, da der Magen sich erst wieder an die Nahrung gewöhnen muss und die Tiere den Brei sonst erbrechen. Außerdem sollte man vor jeder Zwangsfütterung testen, ob sich das Tier erholt hat und bereits wieder selbstständig Futterinsekten schießt. Mit diesem Vorgehen gelang es mir häufig, bereits verloren geglaubte Tiere noch zu retten. Wobei Tiere mit fortgeschrittener Apathie (krankhafte Schläfrigkeit) meist verloren sind. Sie zeigen zunächst über Wochen graue Farbtöne und wenige Tage vor dem Tod überraschend auffallend bunte Farben. Stress kann gelegentlich eine Nahrungsverweigerung auslösen und mit sehr dunklen Farben einhergehen.   Legenot  Bei trächtigen Weibchen tritt bei falschen Haltungsbedingungen, ungeeignetem Ablagesubstrat, Stress, Nährstoffmangel oder mechanischer Eileiterverengung häufig Legenot auf. Hierbei ist das hochträchtige Tier nicht in der Lage, alle Eier ohne Hilfe abzulegen, und stellt seine Grabaktivitäten ein, obwohl der Ablagetermin längst überschritten ist. Insbesondere zu junge Weibchen neigen zu dieser lebensbedrohlichen Störung. Beginnen die Eier im Leib zu faulen, sterben die Tiere an Organversagen oder einer eitrigen Infektion. Sollte trotz optimierter Eiablagebedingungen eine Legenot vermutet werden, sollte sofort der Tierarzt aufgesucht werden. Er kann gelegentlich durch sanftes Herausmassieren der Eier in Richtung Kloake den Ablagevorgang einleiten. Gelingt dies nicht, kann er die Eiablage durch hochdosierte Kalzium-/Vitamin-D-Gaben, Vitamin-Injektionen oder Hormon-/Kalziumgaben auslösen. Sollte auch eine erneute Gabe am Folgetag nicht den gewünschten Erfolg bringen, müssen die Eier chirurgisch entfernt werden, um das Leben des Muttertieres zu retten. Kommt es durch o.g. medizinische Maßnahmen zur Eiablage, sollte per Röntgenkontrolle geklärt werden, ob weitere Eier im Leib verblieben sind. 
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            <title type="text">Das Pantherchamäleon - Buchvorstellung von C. Schneider</title>
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                                            Eine kleine Vorstellung von Dr. Carsten Schneider von seinem Buch: Das Pantherchamäleon - Furcifer pardalis, erschienen im Kleintierverlag. Dr. Schneider ist zufriedener Kunde im Terraristikshop und wir freuen uns, dass er sein Chamäleonbuch mit ein paar persönlichen Worten pr...
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                 &quot;Das Pantherchamäleon sticht selbst aus der Gruppe der Chamäleons aufgrund seiner bunten Farbenpracht hervor. Auch erfahrene Terrarianer bewundern das erstaunliche Verhalten der Tiere.  Auf der Grundlage meiner Erfahrung aus über 30-jähriger Terrarienhaltung und mittels faszinierender Fotos vermittelt der vorliegende Ratgeber vielvon der Besonderheit dieser Gattung. 
   
 Als Humanmediziner (Jahrgang 1968) aus Schleswig-Holstein habe ich mich in den letzten Jahren hauptsächlich mit dem Erkennen von Krankheiten und ihren Therapiemöglichkeiten beschäftigt. So ist ein ausführliches und interessantes Kapitel unter Mithilfe eines erfahrenen Tierarztes entstanden, welches selbst einem Reptilien unerfahrenen Veterinärmediziner in seiner Praxis weiterhelfen wird. Allen in Gefangenschaft lebenden Tieren sollten optimale Haltungsbedingungen ermöglicht werden. Unter Berücksichtigung der im Buch erteilten Ratschläge lässt sich das Pantherchamäleon artgerecht halten. Schließlich können Sie eigene packende Beobachtungen machen und sich dauerhaft an den Tieren erfreuen. Am Beispiel der Pantherchamäleon-Farbvariante &quot;Diego Suarez&quot; stellt dieses Buch alle zu einer erfolgreichen langjährigen Haltung und Zucht notwendigen Informationen in einem gut gegliederten Überblick zusammen und hilft, Fehler zu vermeiden, die die Freude an den Tieren trüben und den Chamäleons schaden könnten.  Ergänzt wird der Band durch eine Vielzahl beeindruckender Fotos.  Genießen Sie den Einblick in die Welt dieser Exoten – auch dann, wenn Sie Pantherchamäleons nicht selbst halten wollen.  Und nun wünsche ich Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und beim Betrachten der wunderbaren Bilder.   Herzlichst Ihr Dr. Carsten Schneider&quot; 
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            <title type="text">Mauli, die bewegende Geschichte eines Tejus</title>
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                                            Die traurige Geschichte eines Tejus mit dem wohlverdienten Happy End. Manchmal ist es einfach nicht nachvollziebar, dass &quot;Personen&quot; sich Tiere anschaffen ohne einen blassen Schimmer zur Haltung, Pflege oder der Bedürfnisse der Reptilien zu haben. 
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 Vor etwas über einem Jahr erhielt ich einen Anruf und keine zwei Stunden später hatte ich eine große weiße Styroporbox bei uns stehen. Nachdem das Quarantäne Terrarium eingerichtet war, wollte ich mir den kleinen abgeschobenen neuen Mitbewohner ansehen. Ich machte die Box auf, holte den Kleinen zunächst einmal raus und bekam einen Schock. Es sah aus als hätte er sich beide vorderen Knöchel gebrochen, er bewegte sich absolut unkoordiniert. Wir sprechen von einem kleinen Roten Teju, welcher nach zwei Vorbesitzern zu uns kam. Ich befürchtete gleich so etwas wie Rachitis, aber bin ich nun auch kein Tierarzt. Dieser wurde umgehende konsultiert und meine schlimme Vermutung sollte sich bestätigen. Mauli, wie er getauft wurde, bekam den Befund auf eine sehr hochgradige Rachitis gestellt. Man muss es sich in seinem Fall so vorstellen: die Unterarmknochen (Elle, Speiche) einmal komplett verdreht, so dass sie X- förmig auf dem&amp;nbsp; Röntgenbild zu sehen sind. Zudem gab es noch Verformungen der Oberschenkel und manch anderer Knochen. Dies war der Grund für seine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit. Seinen Namen erhielt er, weil er sich wie ein Maulwurf bewegte und Mauli in dem Fall am Nächsten lag. So gesehen war es fünf vor zwölf, niemand war auch nur einmal mit ihm beim Tierarzt, die Person die ihn mir gegeben hatte meinte, dass ihr das nicht aufgefallen ist. 
   
 In dem Punkt frage ich mich wie man so etwas übersehen kann. Besonders dann, wenn man auch nicht zum ersten Mal mit Reptilien zu tun hat! Vom Vorbesitzer ganz zu schweigen, dieser kam mit Aussagen wie: Tejus bräuchten ja nicht so viel Licht, das wäre alles nur teuer. Super Einstellung, wenn alles so teuer ist warum muss man sich dann einen anschaffen? Lauter solche Sachen bekam ich zu hören und natürlich ist der Bewegungsablauf von Mauli niemandem aufgefallen, schade das ich kein Video gemacht habe damals. Er war es, der Schuld an Maulis Dilemma trägt und das weiß ich seit Dezember 2012 ganz sicher, da ein weiterer Teju, aus dem gleichen Import stammend zu uns stieß. Dieser war zwar ebenfalls klein, aber hat keinerlei Anzeichen von Rachitis.  Die nächsten Wochen würden über Leben und Tod bei dem kleinen Kandiaten entscheiden, denn mit ca. 60-65cm bei 600g war er nun einmal nicht gerade der Größte bei mindestens 4 Jahren wie uns das Importdatum verriet. Das eigentliche Alter von ihm ist leider unbekannt und da er sie wohl zu Beginn seines ihres Lebens schlecht gefüttert wurden erklärt sich der Kleinwuchs auch fast von allein. Er bekam pures Calcium verordnet und alle 2 Tage eine Bestrahlungskur mit der Osram Vitalux. Zudem musste er gestopft werden da er sich jeglicher Nahrung verweigerte. Dieses war leider nicht wirklich einfach. Die ersten Male ging es einigermaßen, nachdem ein schleimiger Pulk von Schleim und Streu aus seinem Hals endlich raus war. Mein Freund hat einmal mit geholfen und konnte es danach nicht mehr, für ihn war es zu viel. Nach den ersten Fütterungen und Verabreichungen der Medikamente wehrte sich Mauli mit zunehmender Kraft immer mehr, aber von allein Fressen wollte er auch nicht.  Es war für uns beide ein Kampf der nicht schön war und ich ahnte schon, dass wenn der Kleine das überlebt, wir nicht unbedingt beste Freunde werden würden. Die ganze Prozedur zog sich über 8 Wochen hin bis Mauli das erste Mal von sich aus einige Stinte futterte, ein kleines Erfolgserlebnis über das wir uns sehr freuten. Die nächsten Wochen fraß er hier und da immer mehr von selbst und es wurde aber auch schon immer schwieriger ihn zur Osram zu geleiten. Er wehrte sich richtig und in dem Fall war ich froh, dass er nur ein kleiner Teju war. Mit einem Großen wäre dies sicherlich richtig spaßig geworden, solch eine Begebenheit ist auch kein guter Start für eine harmonische Beziehung. 
 Nach etwa 4 Monaten fing Mauli auch an sein “Revier“ zu verteidigen und er sollte aus dem 120er Terrarium in ein großes ziehen, so bekam er unser altes Boaterrarium von 180x80x120 und er wurde wieder ruhiger. Nun kam die Frage auf was mit Mauli geschehen sollte. Da ich hin und wieder Abgabetiere und Nottiere aufnehme um ihnen dann ein gutes zu Hause zu suchen wenn sie gesund sind, blieb nun die Frage geht Mauli oder bleibt er bei uns? Tejus haben mich schon immer fasziniert, doch muss ich offen gestehen lag mein Augenmerk eher auf den schwarzweißen Tejus. In jedem Fall sollte er ein großes Heim mit viel Bewegungsfläche und Gesellschaft bekommen, was bei einem behinderten Tier natürlich eine Herausforderung ist. Nachdem ich einige Wochen lang ein Vermittlungsgesuch gestellt hatte und nur dumme Anfragen bekommen hatte entschied ich das Mauli bei uns bleiben würde und das auf Lebenszeit. Somit startete die Suche nach einem Partner für Mauli und ich stieß im Internet auf Raya. Sie passte von der Größe her einfach zu ihm und war sogar aus dem selben Import. Außerdem entstand der Plan für den Bau eines großen Geheges für die Beiden, ein 6qm Innengehege und im Frühjahr 2013 wird noch ein ca. 10qm Außengehege folgen, so dass sie viel Platz zum Bewegen und Laufen haben. Es ist nun einmal Fakt das große Tiere auch viel Platz brauchen, neben einer ordentlichen Beleuchtung in dem Fall natürlich. Das belegt die Geschichte von Mauli doch sehr deutlich. Sie werden zwischen drinnen und draußen frei wählen können und im Winter im Innengehege ihre Winterruhe einleiten können. Im Dezember 2012 zog Raya bei uns ein und einige Tage später folgte Khufu, ein Jungtier, somit hatte Mauli nun nach seiner Winterruhe nicht nur ein großes Gehege sondern auch Gesellschaft. 
 Und was soll ich sagen, aus der kleinen behinderten Echse ist in diesem einen Jahr ein stattlicher Kerl geworden, er hat nun ca. 80cm und ist sehr kräftig und munter geworden. Auch hat er einen sehr schönen kräftigen Rotton bekommen. Hätte man mir dies vor einem Jahr gesagt, dass wir ihn retten können, ich hätte es niemandem geglaubt. Nicht nur das, er balzt seine Mädels auch deutlich an, da Khufu und Raya demnach wohl weiblich sind. Auch Anguz, die im März aus Abgabegründen zu uns kam ist ein Mädchen, wenn auch ein Schwarzweißes. Mauli hatte sich gleich in die Kleine verguckt. Anguz selbst ist auch nur 100cm, also auch nicht zu groß. Diese vierer WG funktioniert prima und ich freue mich schon darauf sie draußen in Aktion zu sehen, wenn das Außengehege eingeweiht wird. Tejus sind untereinander von den eigenen Beobachtungen her sozial, selbst beim Fressen gibt es bei uns keine Probleme. Und auch Mauli ist mir selbst gegenüber wesentlich anders und viel ruhiger, so dass ich ihn sogar schon ohne Probleme berühren konnte. Tejus sind im allgemeinen auch sehr neugierig, passt man beim sauber machen nicht auf, so kann es passieren das einem Anguz auf dem Schoß sitzt. Wir hoffen das unser kleiner Mauli bei uns nun noch viele Jahre sein Leben genießen kann. Seinen Kampf darum hat er letztendlich gewonnen.  
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                            <updated>2020-02-05T16:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Insekten essen - Heuschrecken essen</title>
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                                            Heuschrecken essen? Hier ein Blog von jemandem, der es wissen muss. Wir freuen uns, dass Christian Keller von Reptile Food, Europas größter reiner Heuschreckenzucht, ein bisschen Zeit gefunden hat ,diesen besonderen kulinarischen Genuss einmal vorzustellen.
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  Insekten essen – Heuschrecken essen  Für die einen sind es Futtertiere &amp;amp; Futterinsekten als Lebendfutter für Reptilien, für andere Leute ein leckeres proteinreiches Abendessen oder der Chips Ersatz beim abendlichen Spielfilm. Sie können es sich schon denken, es geht ums   &quot;Insekten essen&quot;  . Also warum sollten nur unsere beschuppten Lieblinge wie Bartagame und Chamäleon die leckeren Heuschrecken, Heimchen, Grillen und Mehlwürmer essen dürfen? Jeder der schon mal in Thailand oder anderen asiatischen Ländern im Urlaub war, hat es sicherlich schon mitbekommen. Da laufen am Abend Frauen mit großem Tablets umher und bieten frittierte Heuschrecken, Grillen und Mehlwürmer an. Für den Europäer kostet es doch ein bischen Überwindung wenn es darum geht einmal Heuschrecken oder Mehlwürmer zu essen. 
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  Doch was ist dabei? Nur weil wir es nicht gewohnt sind diese Insekten zu essen, heißt es noch lange nicht, dass sie nicht hervorragend schmecken. Es kostet eben nur ein  &quot;bischen Überwindung &quot; die frittierten Heuschrecken in den Mund zu stecken und zu kauen, aber glauben Sie mir sie werden überrascht sein wie schmackhaft Insekten sein können. Mal ehrlich was ist denn der Unterscheid zwischen einer Garnele und einer Heuschrecke? Eigentlich keiner – gut das eine Tier lebt im Meer, das andere an Land, aber vom Prinzip sind beide gleich. Beide sind sehr proteinreich und haben außen einen Chitinpanzer. Der Panzer der Garnele ist auch sicherlich etwas dicker, deshalb wird er auch nicht mit verspeist. Den Chitinpanzer einer Heuschrecke kann man problemlos mit essen. Es gibt verschiedene leckere Heuschrecken Rezepte, angefangen von Heuschrecken &quot;süss-sauer&quot; über Heuschrecken mit Knoblauch und Chili bis hin zu Heuschrecken mit Schokolade überzogen. 
 Wer gerne mal Mehlwürmer essen möchte oder andere Insekten in seiner eigenen Küche zubereiten will, für den haben wir hier das richtige Kochbuch für Insekten, mit leckeren Rezepten rund ums Thema   &quot;Insekten essen&quot;  .  Langweilige Partys waren gestern, verschenken Sie doch das Insektenkochbuch und bringen Sie die Heuschrecken gleich mit, so wird jede Party, Hochzeit und Feier zum Erlebnis. Geprüfte, hochwertige Qualität von Insekten sollte jedoch schon Vorraussetzung sein. Deshalb sollten Sie Wert darauf legen woher Ihre Insekten stammen und was diese gefressen haben. Wir von der größten reinen Heuschreckenzucht Deutschlands, der Reptile Food Handels &amp;amp; Zucht GmbH, haben folgendes Motto: „Wir verkaufen nichts, was wir nicht selbst essen!“. Unsere Heuschrecken können Sie mit ruhigen Gewissen mampfen, Sie sind hygienisch gezüchtet und extrem hochwertig ernährt, ohne Chemie und Medikamente. Gleiches kann ich von den Insekten der Fa Bugs International GmbH behaupten.  Also wer gerne mal Heuschrecken essen möchte, egal ob frittiert oder gekocht, dem lege ich das Kochbuch für Insekten ans Herz mit leckeren Rezepten für Heuschrecke, Mehlwürmer, Zophobas, Schaben und Co. Wenn Sie die Insekten zum Essen kaufen möchten, sind Sie hier im Terraristikshop in guten Händen.  Ich wünsche Viel Spass, guten Appetit und einen netten geselligen Abend bei frittierten Heuschrecken.  Liebe Grüsse  Christian Keller   Anmerkung von Terraristikshop.net: Christian Keller ist Inhaber der Reptile Food Handels &amp;amp; Zucht GmbH und ist leidenschaftlicher Insektenesser. Regelmäßig gibt’s im Hause Reptile Food für Belegschaft und Freunde frische frittierte Heuschrecken aus eigener Zucht.   Für die, die noch mehr zum  &quot;Heuschrecken essen&quot;  wissen wollen und ein Rezept suchen bzw. eine kleine Anleitung zur Zubereitung finden Sie in der Beschreibung der Wüstenheuschrecke.     
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            <title type="text">OpenAir Vivarium zur Haltung von Chamäleons draußen</title>
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                                            Pantherchamäleon im OpenAir Vivarium darin seDas Lucky Reptile Open Air Vivarium als praktisches Gazeterrarium für die Haltung von Chamäleons drinnen und draußen. Hier ein paar interessante Fakten warum die Hälterung von
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                 Das   Lucky Reptile Open Air Vivarium   besteht aus robuster Nylongaze und ist damit ideal für Reptilien, die viel Luftzufuhr benötigen – allen voran Chamäleons. Das Vivarium eignet sich hervorragend für die Haltung im Freien, weil die Gaze UV-Strahlen ungehindert durchlässt und die luftdurchlässige Konstruktion ein Überhitzen zuverlässig verhindert. 
 UV-Durchlässigkeit und Luftzirkulation im Gazeterrarium 
  Die Kombination aus UV-Transparenz und großem Luftaustausch lässt sich in einem klassischen Glasterrarium nur eingeschränkt oder gar nicht realisieren. Mittlerweile kann über geeignete Beleuchtung wie die UV-Strahler der  Bright Sun Serie von Lucky Reptile  das Sonnenlicht einigermaßen nachgeahmt werden – aber die Sonne in ihrer ganzen Perfektion erreicht man damit nie. 
 Beim Luftaustausch sieht es noch schwieriger aus: In welcher Wohnung bzw. in welchem Terrarium weht schon regelmäßig ein Wind? Wahrscheinlich in keiner. Dabei ist es in der Natur so gut wie nie windstill. Viele Chamäleons sitzen in freier Wildbahn auf Sträuchern oder anderen Pflanzen und sind dort ständig wechselnden Luftbewegungen ausgesetzt (gemeint ist natürlich kein Tropensturm). Nach einem Regenschauer werden die Tiere von warmen Tropenwinden wieder trockengepustet. So erklärt sich auch, warum viele Chamäleonarten empfindlich auf Staunässe oder fehlenden Luftaustausch reagieren. 
 Chamäleons im Freien halten: Natürliche Klimabedingungen im Sommer 
  Gerade der Freiluftgedanke für die Aufstellung im Garten oder auf der Terrasse ist für viele Reptilien eine willkommene Abwechslung im Sommer. Anders als im geschlossenen Terrarium verhalten sich Temperatur und Luftfeuchtigkeit hier deutlich natürlicher: Die Temperatur steigt langsam an, hält sich über Mittag und Nachmittag auf einem angenehmen Niveau und sinkt zum Abend hin wieder ab. Gleiches gilt – umgekehrt – für die Luftfeuchte: Morgens ist sie höher und nimmt im Laufe eines sonnigen Sommertages ab. 
 Natürliche Wolkenfelder und ein gelegentlicher Schauer sorgen zusätzlich für authentische Bedingungen. Trotzdem gilt: Nicht jede Reptilienart eignet sich für die Haltung in einem Open Air Vivarium unter freiem Himmel. Viele Chamäleonarten wie Panther- oder Jemenchamäleons fühlen sich in den Sommermonaten aber rundum wohl. 
 Geeignete Chamäleon-Arten für das Netzterrarium 
 Unsere Empfehlungen beziehen sich in erster Linie auf die Haltung von Pantherchamäleons. Diese Art benötigt relativ konstante Klimawerte und gedeiht im Freien in der Regel nur in den Sommermonaten. Darüber hinaus eignen sich die Netzterrarien auch zur Haltung sogenannter Montan-Arten wie dem Dreihornchamäleon. Solche Echsen brauchen oft ein ausgeprägtes Temperaturgefälle zwischen Tag und Nacht, das sich in geschlossenen Zimmerräumen nur schwer imitieren lässt. Gerade in den Monaten April bis Oktober können die Tiere draußen gehalten werden und gedeihen unter den stärkeren Temperaturschwankungen der Übergangsmonate prächtig. 
 Sichere Rückzugsmöglichkeiten im Open Air Vivarium 
 Achte bitte immer darauf, dass im Gazebecken ausreichende Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind – sei es Schattenplätze, damit die Tiere ihre Körpertemperatur regulieren können, oder genügend Pflanzen und Äste, damit deine Schuppentiere nicht unnötig gestresst werden, wenn sich beispielsweise eine Katze davor auf die Lauer legt. 
 Aufbau, Transport und praktischer Einsatz auf Exkursionen 
  Der Aufbau des Vivariums geht schnell und kinderleicht von der Hand. Zerlegt ist es klein, handlich und lässt sich hervorragend transportieren – etwa auf Reisen oder Exkursionen. Als Transport- und Aufbewahrungsbehälter hat sich das Netzterrarium in der Feldforschung regelrecht bewährt. Unserer Meinung nach kann es aber auch im Wohnzimmer, passend eingerichtet und mit der richtigen Beleuchtung versehen, ein echter Blickfang sein. Zum Aufhängen sind Ösen vorhanden; alternativ lassen sich Trageriemen anbringen. 
 Durchdachte Details: Fütterungstür, Luke und reißfeste Gaze 
 Damit sich die Tiere bequem füttern lassen, ist im vorderen Bereich eine kleine Tür integriert. Sie wurde bewusst klein gestaltet, um die Ausbruchgefahr beim Öffnen möglichst gering zu halten. Anders als bei Produkten anderer Hersteller bietet das Netzterrarium zusätzlich eine separate Luke – dadurch musst du den Reißverschluss nicht umständlich über eine lange Strecke oder gar komplett öffnen. 
 Lucky Reptile hat bei der Herstellung des Vivariums darauf geachtet, dass die Gaze ausreichend stabil ist: Futtertiere können sich nicht einfach „durchbeißen“ und das Vivarium dadurch zerstören. Im Umkehrschluss gelangen auch keine ungebetenen Gäste von außen ins Innere. Darüber hinaus ist die Gaze sehr witterungsbeständig und lässt sich leicht reinigen. 
  Eine Bitte noch: Dieser Beitrag zeigt lediglich die Möglichkeiten, die das Lucky Reptile Open Air Vivarium bieten kann. Er ist keine Anleitung zur Pflege und Haltung bestimmter Tierarten. Falls du dazu Fragen hast, kontaktiere uns oder frage einen Züchter deines Vertrauens.  
   
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